Bahnverkehr: Geduldsprobe zwischen Hannover und Hamburg - kein Entscheid
Eine Bahn-Neubaustrecke zwischen Hannover und Hamburg ist umstritten.
Eigentlich sollte sich der Bundestag diese Woche damit befassen.
In der Koalition aber gibt es offensichtlich noch Redebedarf.
Eine Einigung schien kurz bevorzustehen - die schwarz-rote Koalition hat eine Entscheidung über eine Bahn-Neubaustrecke zwischen Hamburg und Hannover aber verschoben.
Union und SPD beantragten dies entsprechend, wie es in Koalitionskreisen hieß.
Auch der NDR berichtete darüber.
Geplant war, dass sich der Verkehrsausschuss an diesem Mittwoch mit der Neubaustrecke befasst und am Donnerstag der Bundestag.
Die zuständigen Verkehrspolitiker der schwarz-roten Koalition im Bundestag hatten sich in einem Entwurf für eine Beschlussvorlage für einen Neubau statt eines Ausbaus ausgesprochen.
Zugleich hieß es in der vergangenen Woche aus der Koalition, an dem Entwurf werde noch gearbeitet.
Die Befassung im Bundestag gilt als ein wichtiger Schritt für eine Neubaustrecke, die in Niedersachsen umstritten ist.
Eine der am stärksten belasteten Strecken Die bestehende Verbindung zählt nach DB-Angaben zu den am stärksten belasteten Strecken Deutschlands .
Die Auslastung auf dem Korridor bezifferte der Konzern jüngst mit bis zu 147 Prozent - also überbelegt.
Die Bahn setzt daher neben einer Generalsanierung der bestehenden Strecke auch auf einen Neubau.
Die favorisierte ICE-Trasse soll für bis zu 250 km/h ausgelegt sein und den Fern- und Güterverkehr von der bestehenden Strecke abziehen. Ähnlich wie bei der möglichen Einigung in der Vorwoche ließen Reaktionen auf die Verschiebung nicht lange auf sich warten.
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