»Das tickende Herz«: Er schreibt wie in Trance
Es ist sehr kalt im neuen Roman von Lutz Seiler.
Man friert fast durchgängig, also sind die Romanfiguren in dicke Felle gehüllt.
Geografisch gesehen ist das kein Wunder, das Buch führt weit nach Osten.
Von Ostberlin über Litauen bis nach Kasachstan und wieder zurück.
Denn es handelt sich bei diesem Roman, der je nach Zählweise der zweite oder dritte Teil einer Serie über einen aus Thüringen stammenden Maurer und Dichter ist, um eine beträchtliche Osterweiterung des Erzählgebiets seines Autors Lutz Seiler.
Daher der rapide Temperatursturz.
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