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Bergbau: Neue Zinngrube: Saxore und Wismut loten Zusammenarbeit aus

Stern ·
Bergbau: Neue Zinngrube: Saxore und Wismut loten Zusammenarbeit aus

Das Unternehmen Saxore will im Erzgebirge Zinn und Indium fördern.

Dabei setzt es auf Zusammenarbeit mit einem in der Region bekannten Namen.

Das Bergbauunternehmen Saxore treibt seine Pläne für eine Zinngrube im Bereich Tellerhäuser voran und setzt dabei auf Zusammenarbeit mit dem Bergbausanierer Wismut.

Zunächst sei eine Pilotphase von zweieinhalb Jahren beabsichtigt, um konkrete Ansätze für eine Kooperation zu entwickeln, heißt es in einer Mitteilung.

Dabei gehe es um den Austausch geologischer Informationen und Fachwissen sowie ein Konzept für die spätere Stilllegung und Nachsorge des geplanten Bergwerks.

Zudem soll geprüft werden, ob Bergbau-Infrastruktur gemeinsam genutzt werden könnte.

Saxore plant bei Rittersgrün im Erzgebirge ein neues Bergwerk.

Nach bisherigen Untersuchungen geht das Unternehmen von 138.000 Tonnen Zinn aus, die dort lagern.

Hinzu kommen weitere Rohstoffe wie Indium.

Mit mehr als 700 Tonnen zähle Tellerhäuser zu den weltweit bedeutenden Indium-Ressourcen, heißt es von dem Unternehmen.

Doch bis das Erz abgebaut werden kann, dürften noch Jahre vergehen.

Aktuell liegt laut Saxore der Rahmenbetriebsplan beim Oberbergamt zur Prüfung.

Nach dessen Genehmigung bedarf es noch weiterer Anträge zu detaillierten Betriebsplänen.

Wismut hat jahrzehntelange Erfahrung in der Bergbausanierung „Unsere Erfahrung aus mehr als drei Jahrzehnten Sanierung und Nachsorge zeigt: Mit dem Ende eines Bergwerks darf man sich nicht erst beschäftigen, wenn der Abbau abgeschlossen ist“, erklärt Wismut-Geschäftsführer Michael Paul. „Verantwortungsvolle Nachsorge beginnt bereits bei der Planung.“ Die Erfahrung und das Wissen dazu, wolle sein Unternehmen in die Zusammenarbeit mit Saxore einbringen.

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