„Primetime“ mit Robert Pattinson: Die wahre Geschichte hinter dem Thriller
In „Primetime“ spielt Robert Pattinson einen TV-Moderator, der Jagd auf Pädophile macht, dabei aber selbst sein Gewissen opfert.
Nach seinem Auftritt als feiger Intrigant in „Die Odyssee“ wartet auf Robert Pattinson (40) nun die „ Primetime “.
Im Spielfilmdebüt von Lance Oppenheim (30) spielt er einen scheinbar rechtschaffenen TV-Moderator.
Mit seiner Reality-Show hat er sich der Jagd auf Pädophile verschrieben.
Doch im Kampf um Aufmerksamkeit und Quote verliert er zunehmend selbst seinen moralischen Kompass.
Der Film basiert lose auf wahren Begebenheiten und kommt am 24.
September in die deutschen Kinos.
Hehre Absichten, falsche Motivation? Darum geht es Chris Hansen ( Pattinson ) moderiert „To Catch A Predator“ und ist damit das Gesicht eines Reality-Formats, das mutmaßliche Pädophile mithilfe von Lockvögeln in eine Falle tappen lässt und anschließend per Kamera der Öffentlichkeit preisgibt.
Der moralische Feldzug der Anfangstage entwickelt sich jedoch rasch zu einem Apparat, in dem es vor allem um Macht geht: Gemeinsam mit seiner Producerin Andie (Merritt Wever) und zunehmend auf Kosten des Nachwuchsschauspielers Dan (Skyler Gisondo) schraubt der karrierehungrige Reporter Druck und Quoten immer weiter nach oben, bis daraus eine regelrechte Sucht wird.
Hansen sieht sich derweil immer häufiger dämonischen Erscheinungen ausgesetzt.
Auf der Suche nach dem großen Fang - einem prominenten Beschuldigten - zieht es das Team schließlich in das konservative Texas.
Die Ereignisse dort werden das Fernsehen nachhaltig prägen.
Der Zweck heiligt die Mittel? Dass Pattinson den zwielichtigen Moralapostel ebenso gut wie den zwielichtigen Helden spielen kann, bewies der „The Batman"-Star schon mit dem düsteren Thriller „The Devil All the Time“.
In „Primetime“ lässt er sich nun von der Gier nach Sensation, Anerkennung und Macht korrumpieren.
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