"SPD schwächt die Mitte": CDU und Grüne werfen Schwesig egoistischen Wahlkampf vor
Das Prinzip "Alle gegen die AfD" treibt vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern erstaunliche Blüten: CDU und Grüne müssen wegen der Aufholjagd von SPD-Ministerpräsidentin Schwesig befürchten, unter der Fünf-Prozent-Hürde zu landen. Sie verlangen nun Rücksicht von den Sozialdemokraten.
CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann hat Mecklenburgs-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig vorgeworfen, mit einem stark auf sich selbst zugeschnittenen Wahlkampf die politische Mitte insgesamt zu schwächen. "Manuela Schwesig stellt ihre parteipolitischen Interessen über die Interessen Mecklenburg-Vorpommerns", sagte Hoppermann. "Ihr Versuch, mit einem personalisierten Wahlkampf die CDU kleinzuhalten, schwächt die politische Mitte und hilft am Ende der AfD." Das sei "verantwortungslos".
Mecklenburg-Vorpommern brauche "keine SPD, die um ihre eigene Mehrheit kämpft, sondern eine starke CDU, die für klare Verhältnisse sorgt. Wer eine linke Mehrheit verhindern will, muss CDU wählen."
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