Noch kein Tor für Halle - Jetzt erklärt Ratifo seine Flaute
Mit 17 Toren und vier Vorlagen in 33 Spielen rettete Stanley Ratifo (31) die BSG Chemie Leipzig in der vergangenen Saison vor dem Absturz in die Oberliga. Im Sommer holte ihn der Hallesche FC zurück zu seinem Heimatverein. Doch von der Treffsicherheit aus der Vorsaison ist bislang wenig zu sehen. In acht Pflichtspielen stehen für den 42-maligen Nationalspieler Mosambiks weder ein Tor noch eine Vorlage zu Buche.
Warum knipst Ratifo plötzlich nicht mehr? Der Stürmer sagt in BILD: „Wir spielen ganz anders als bei Chemie, da war die Offensive viel auf mich ausgelegt. Das Momentum liegt noch nicht auf meiner Seite, aber das ist okay. Die Saison wird noch viele wichtige Phasen haben, wo ich auch meine Momente bekommen werde.“
Der Angreifer bleibt entspannt. Auch der Anspruch, regelmäßig zu treffen, setzt ihn nicht unter Druck. Ratifo: „Ich gebe alles und mache mir keinen Druck. Das bringt mir auch nichts. Auf der Straße sprechen mich die Leute immer wieder an und sagen, dass ich einfach dranbleiben soll. Ich bekomme hier echt viel gute Energie und irgendwann werde ich schon treffen.“
Gegen Babelsberg traf Ratifo in der vergangenen Saison noch für Chemie. Vielleicht ein gutes Omen für das Duell bei den Filmstädtern am Samstag (14 Uhr).
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