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Eintrachts Klopp-Stars laufen heiß - Die völlig verrückte Ebnoutalib-Woche!

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Eintrachts Klopp-Stars laufen heiß - Die völlig verrückte Ebnoutalib-Woche!

Frankfurt – Gerade mal 10 Minuten brauchte Younes Ebnoutalib (23), um nach seiner ersten DFB-Nominierung zu treffen. Der Eintracht-Angreifer stand nach einem tollen Spielzug goldrichtig und schob gegen Freiburg (Endstand 2:2) zur frühen Führung ein. Eingeleitet hatte das Jonathan Burkardt (26), Eintrachts zweiter Nationalstürmer, der später natürlich auch noch traf. Für Ebnoutalib war es die Krönung einer völlig verrückten Woche.

Der Junge aus der Frankfurter Nordweststadt, der vor ein paar Jahren erst vereinslos und dann in der 4. Liga spielte, steht nach vier Spieltagen schon bei 4 Treffern. Damit führt er zusammen mit Michael Olise (Bayern), Phillip Tietz (Mainz) und Yuito Suzuki (Freiburg) die Torjägerliste der Bundesliga an, dabei trifft er alle 70 Minuten – und das ist sogar alleiniger Bestwert! Nur die Eintracht-Legenden Bernd Hölzenbein (1976/77) und Anthony Yeboah (1993/94) waren nach vier Spieltagen besser, hatten schon 5 Tore auf dem Konto.

Trotzdem war es nicht selbstverständlich, dass Ebnoutalib gegen Freiburg in der Startelf stand. Denn eine Woche zuvor, beim 3:1 in Mainz, tat er das nicht. Adi Hütter (56) musste ihn bei seiner Umstellung auf Dreierkette opfern. Ebnoutalib hatte das hart getroffen, es war ein Dämpfer nach seinem Raketenstart. Bis Jürgen Klopp (59) kam.

Der Bundestrainer überzeugte ihn, für Deutschland statt für Marokko zu spielen und nominierte ihn erstmals für die Nationalelf. Die Nordafrikaner sind darüber mächtig sauer. Doch der Frankfurter freut sich einfach riesig auf den DFB und Klopp, der ihn als „außergewöhnlich“ und „großes Talent“ beschreibt. Deswegen war ihm auch klar, dass er Ebnoutalib nominieren muss.

Gleiches gilt auch für Burkardt. Der Stoßstürmer startete ebenfalls stark in die Saison. Erst ein Dreierpack im Pokal und nun drei Bundesliga-Treffer in Serie, dazu eine Vorlage. Klopp: „Jonny ist ein herausragender Stürmer. Über einen Jonathan Burkardt ohne Verletzungen würden wir erst gar nicht reden.“ Aktuell ist Burkardt topfit, rennt, ackert und trifft. Genauso wie Ebnoutalib.

Macht das Frankfurt-Duo so weiter, kann es in Zukunft auch im DFB-Trikot für Furore sorgen. Doch vorerst sind sie getrennt. Denn in Klopps XXL-Kader steht Ebnoutalib im ersten und Burkardt im zweiten Aufgebot. Zusammen auf dem Platz stehen beide also erst wieder am 10. Oktober – mit Eintracht Frankfurt bei RB Leipzig.

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