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Tod im Regionalexpress: Der Name, der auf Gleis 1 bleibt

Stern ·
Tod im Regionalexpress: Der Name, der auf Gleis 1 bleibt

Zugbegleiter Serkan Calar kam vom Dienst nicht nach Hause.

Sieben Monate nach seinem Gewalttod bei einer Ticketkontrolle erinnert am Mannheimer Hauptbahnhof eine Tafel an den Schaffner.

Schweigeminute für einen Toten: Statt Kofferrollen und Stimmengewirr ist es auf Gleis 1 einen Moment lang ungewöhnlich still.

Der Augenblick im Mannheimer Hauptbahnhof gilt Zugbegleiter Serkan Calar , der vor sieben Monaten nach einem Angriff während einer Fahrscheinkontrolle starb.

Schon kündigt eine Durchsage die nächste Abfahrt an.

Etwas aber bleibt von diesem Moment: die Erinnerung an Calar und eine Tafel mit seinem Namen.

Calar, 36 Jahre alt, war Anfang Februar in einem Regionalexpress in der Pfalz angegriffen worden.

Wenige Tage später starb der Mann aus Ludwigshafen an einer Hirnblutung.

Jetzt kamen seine Familie, Freunde und frühere Kolleginnen und Kollegen zusammen, um den Gedenkort freizugeben.

Für einen Augenblick ging es an diesem so geschäftigen Ort nicht ums Ankommen und Abfahren.

In Dankbarkeit und Respekt Der alleinerziehende Vater hinterließ zwei minderjährige Söhne.

Der 26 Jahre alte Täter wurde wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu zehn Jahren Haft verurteilt.

Die Tat löste Entsetzen und eine Debatte über die Sicherheit im öffentlichen Verkehr aus.

Demonstrativ waren auch Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) und Bahnchefin Evelyn Palla zum Gedenken gekommen.

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