Gerade erst Nobelpreis erhalten: Studie: Erfolg bei neuartiger Behandlung für Blinde
Die Methode, für die kürzlich der Medizin-Nobelpreis vergeben wurde, zeigt bei mehreren Erblindeten Wirkung. Die meisten Teilnehmer einer kleinen Studie konnten mithilfe der Optogenetik wieder Türen oder Linien erkennen. Die Forscher sprechen von einem Meilenstein.
Gerade erst wurde den Begründern der Optogenetik der diesjährige Nobelpreis für Medizin zugesprochen - nun zeigt eine kleine klinische Studie mit einem solchen Verfahren Ergebnisse: Demnach ist die Therapie sicher und kann Menschen, die durch die Netzhauterkrankung Retinitis Pigmentosa erblindet sind, wieder ein rudimentäres Sehen ermöglichen.
"Diese Studie ist ein wichtiger Meilenstein für die optogenetische Wiederherstellung des Sehvermögens", sagt Co-Autor Stefan Futterknecht vom Institut für Molekulare und Klinische Ophthalmologie Basel (IOB). "Sie zeigt, dass die zunächst bei einer einzelnen Person beobachteten Effekte auch bei weiteren Betroffenen reproduziert werden können." Das biete eine Grundlage für die Entwicklung präziserer und wirksamerer Therapien.
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