Wiesn-Hits im Check - Diese Lieder prägen das Oktoberfest dieses Jahr
München – Ob Schlager, internationale Pop-Hits oder traditionelle Klassiker: Die richtige Playlist macht jedes Festzelt zur großen Bühne der guten Laune. Manche Songs sind Dauerbrenner, die seit Jahrzehnten untrennbar zur Wiesn gehören, andere blitzen nur für eine Saison auf und verschwinden so schnell wie der letzte Schluck im Maßkrug.
Doch welche Lieder bringen die Stimmung wirklich zum Kochen? Und welche haben sich ihren Platz in der Oktoberfest-Hall-of-Fame verdient? BILD präsentiert die Oktoberfest-Klassiker und die neuesten Lieder mit Hit-Potenzial.
Zu den absoluten Dauerbrennern gehören deutschsprachige Hits wie „Schickeria“ von der Spider Murphy Gang, das unverwüstliche „Hey Baby“ von DJ Ötzi oder das „Fliegerlied“ von Tim Toupet (Original von Donikkl), das Jung und Alt gleichermaßen auf die Bänke treibt.
Auch „Fürstenfeld“ von S.T.S. oder das augenzwinkernde „Das rote Pferd“ fehlen in keinem Zelt. Ganz traditionell darf natürlich „In München steht ein Hofbräuhaus“ nicht fehlen: ein Klassiker, der in Bayern Heimatgefühle pur transportiert.
Doch das Oktoberfest lebt nicht nur von Schlager und Tradition. Internationale Klassiker wie „I Will Survive“ (Gloria Gaynor), „Don't Stop Believin’“ (Journey) oder „What’s Up“ von den 4 Non Blondes verwandeln die Bierbänke in Tanzflächen. Ebenso unverzichtbar: „Country Roads“ von John Denver und „Sweet Caroline“ von Neil Diamond – bei dem legendären „Bum Bum Bum“ singt wirklich jeder mit. Und wenn dann noch „Que Sera Sera“ von Doris Day angestimmt wird, liegt ein Hauch Nostalgie über den Zelten.
Während die einen im Bierzelt voller Inbrunst mitsingen, verdrehen die anderen genervt die Augen. Manche Songs spalten das Publikum. Ein Paradebeispiel ist „Cordula Grün“ von den Draufgängern, im Original vom österreichischen Sänger Josh. Für viele ist die Ballade über die geheimnisvolle Frau längst zur Mitsing-Hymne geworden, andere wünschen sich, der Song wäre schon nach dem ersten Wiesn-Sommer wieder verschwunden.
Ganz ähnlich verhält es sich mit Robbie Williams’ „Angels“. Traditionell der Rausschmeißer in vielen Zelten, sorgt der Song für Gänsehaut und Arm-in-Arm-Momente. Doch nicht jeder will die Wiesn-Nacht mit einer Pop-Ballade ausklingen lassen. Für manche ist es schlicht der Stimmungskiller nach Stunden voller Party.
Auch Helene Fischers „Atemlos durch die Nacht“ gehört in die Kategorie „Love it or hate it“. Für Schlagerfans ist der Song ein Pflichtprogramm, das die Zelte in Sekundenschnelle elektrisiert. Für andere wiederum ist er längst zu Tode gespielt und eher ein Grund, schnell Nachschub am Bierausschank zu holen.
„Ein Prosit der Gemütlichkeit“ ist wohl das bekannteste Lied in Bierzelten und ein fester Bestandteil jeder Wiesn-Playlist. Oft ruft der Kapellmeister vorher „Die Krüge hoch!“ – die Gäste heben ihre Maßkrüge, und das Ritual wiederholt sich zweimal. Nach dem Prosit stoßen die Gäste gemeinsam in der Tischmitte an, begleitet vom Ausruf „Prost!“.
Kaum zu glauben: „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ stammt gar nicht aus Bayern. Wer das Lied komponiert hat, ist allerdings umstritten: Als Urheber gelten der Chemnitzer Chorleiter Bernhard Dietrich oder der Bremer Komponist Georg Kunoth.
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