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Frust auf der Tour - Olympia-Aufstand der Tennis-Stars

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Frust auf der Tour - Olympia-Aufstand der Tennis-Stars

Das wird eine Herausforderung! Der Sportsommer 2028 hat es in sich. Finden Wimbledon und die Tour de France schon immer teilweise parallel statt, kommen nun noch die Olympische Sommerspiele hinzu. Die beginnen am 14. Juli in Los Angeles, da ist das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon noch in vollem Gange. An diesem Tag spielen die Männer ihre Halbfinals. Das ist auch nicht so schlimm. Der Hammer aber: Das olympische Tennisturnier startet am 19. Juli, also vier Tage nach dem Frauen- und drei Tage nach dem Männer-Endspiel von Wimbledon.

Im Klartext: Die Topspieler müssen binnen drei Tagen nicht nur von London nach Kalifornien, sondern auch acht Stunden Zeitunterschied verkraften und sich von Rasen auf Hartplatz umstellen. Im Grunde ist es also nur schwer möglich, beide Events gut zu spielen. Das wissen die Profis auch und laufen Sturm gegen die Pläne des Organisationskomitees.

Die Weltranglisten-Erste Aryna Sabalenka (28): „Wir sollten definitiv Änderungen im Kalender in Betracht ziehen, denn drei Tage nach dem Wimbledon-Finale der Männer Olympia zu starten, ist lächerlich. Olympia ist etwas Riesiges. Es ist etwas, das man einmal in vier Jahren spielt. Wir sollten versuchen sicherzustellen, dass wir mindestens eine Woche dazwischen haben, weil es zu viel Stress für den Körper ist.“

Auch die Weltranglisten-Zweite Elena Rybakina (27) schäumt: „Es ist einfach verrückt zu wissen, dass es nur ein paar Tage nach Wimbledon ist. Hoffentlich ändert sich 2028 noch etwas, damit es für alle bequemer ist.“ Auch Daniil Medvedev (30), US-Open-Sieger von 2021, sagt: „Es wäre großartig, wenn etwas getan werden kann. Mindestens sechs Tage Pause sollten sein. Aber selbst sechs sind nicht genug. Minimum sieben sollten es sein.“

Die frühere Nummer 1 Iga Świątek (25) fühlt sich bestätigt: „Der Zeitplan ist verrückt. Darüber spreche ich seit Jahren. Am Anfang haben alle gesagt, ich bin nur eine Heulsuse, aber jetzt reden mehr Spieler darüber. Es ist hart. Diese Situation wird für die, die die Finals in Wimbledon spielen, wirklich schwierig. Und dann geht es auf Hartplätzen und auf der anderen Seite der Welt weiter. Unglaublich!“

Die olympische Tennisanlage bilden die Carson Courts in der Carson Zone, 20 Minuten mit dem Auto von Los Angeles entfernt. Dort stehen ein Center Court mit 10.000 Plätzen, zwei temporäre Showcourts und acht kleinere Außenplätze.

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