Medizinisches Personal altert: WHO warnt vor Lücke in Gesundheitsversorgung bis 2030
Der demografische Wandel bedroht auch die Gesundheitsversorgung: Weltweit könnten in den kommenden Jahren mehrere Millionen Menschen fehlen, die im Gesundheitsbereich dringend gebraucht werden. Länder mit hohen Einkommen warnt die WHO davor, sich auf die Einwanderung von Fachkräften zu verlassen.
Das Gesundheitspersonal altert rapide, nicht genügend junge Menschen kommen nach: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor einer Lücke von 11,1 Millionen Ärztinnen, Ärzten, Hebammen, Apothekern und Pflegepersonal bis 2030. Aktuell beziffert die WHO die Zahl der noch im Gesundheitsbereich Arbeitenden weltweit mit gut 70 Millionen.
Zwar ist in den vergangenen 20 Jahren die Zahl der Ärztinnen, Ärzte, Hebammen, Apotheker und Pflegekräfte im internationalen Durchschnitt von 44,8 pro 10.000 Menschen auf 67,9 gestiegen. Doch weltweit sei ein Viertel der Ärzteschaft über 55 Jahre alt, in Ländern mit hohen Einkommen sogar jeder Dritte, so die WHO. Sie dürften sich in den kommenden zehn Jahren zur Ruhe setzen.
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