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Kultur

Kriminalität: Tötungsdelikt: Tatverdächtiger in psychiatrischer Klinik

Stern ·
Kriminalität: Tötungsdelikt: Tatverdächtiger in psychiatrischer Klinik

Nach dem tödlichen Messerangriff in einem Ratzeburger Supermarkt hat die Polizei neue Erkenntnisse gewonnen.

Die Mutter des Verdächtigen suchte wegen ihres Sohnes vor der Tat das Gesundheitsamt auf.

Nach dem tödlichen Messerangriff in einem Ratzeburger Supermarkt ist der Tatverdächtige in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht worden.

Das teilten die Polizei und Staatsanwaltschaft Lübeck mit.

Eine 48-jährige Frau war am Mittwoch nach dem Messerangriff gestorben.

Auf Antrag der Lübecker Staatsanwaltschaft sei der 44-Jährige am Freitagnachmittag im Krankenhaus einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichtes Lübeck vorgeführt worden, teilte die Polizei mit.

Aufgrund der bisherigen Ermittlungen und eines vorläufigen Gutachtens habe der Richter die einstweilige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.

Der Gesundheitszustand des Tatverdächtigen habe sich als so stabil erwiesen, dass eine Überweisung in das Krankenhaus möglich gewesen sei.

Er war nach der Tat selbst schwer verletzt in eine Klinik eingeliefert worden.

Die Ermittlungen zur Klärung des Motivs der Tat und der genauen Hintergründe durch die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Mordkommission der Lübecker Kriminalpolizei dauern weiter an, wie die Polizei weiter mitteilte.

Mutmaßlich ein psychischer Ausnahmezustand Die bisherigen Erkenntnisse deuteten nach derzeitigem Sachstand darauf hin, dass die Ausführung der Tat mutmaßlich im Zusammenhang mit einem psychischen Ausnahmezustand erfolgt sei, teilte die Polizei mit.

Nach Angaben des Kreises Herzogtum Lauenburg war die Mutter des Tatverdächtigen am Tag vor der Tat beim Gesundheitsamt.

In dem Gespräch sei es um die Entfernung des Mannes aus der Wohnung der Mutter gegangen, sagte der Sprecher des Kreises, Tobias Frohnert.

Hinweise auf Gefahren für Dritte oder den Tatverdächtigen selbst habe die Mutter auf Nachfrage nicht geäußert.

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