Tanken immer teurer: Hohe Spritpreise: Wie die Koalition um Entlastung ringt
Wann tut sich was gegen die hohen Spritpreise? Während die Preise klettern, wird in der Bundesregierung verhandelt.
Alle versprechen eine schnelle Lösung - doch wie kann die aussehen? Anfang der Woche hat Bundeskanzler Friedrich Merz schnelle Entlastungen bei den Spritpreisen angekündigt - noch aber gibt es keine Einigung in der Koalition.
Es wird weiter gesprochen, nachdem auch eine hochrangig besetzte Runde am Donnerstagabend keinen Durchbruch brachte.
Vor allem die CDU steht vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin enorm unter Druck, schnell etwas zu liefern.
Er sei optimistisch, dass man bald Ergebnisse präsentieren könne, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille in Berlin.
Vizekanzler Lars Klingbeil betonte vor einem Treffen europäischer Finanzminister in Dublin : „Ich will jetzt ein klares, schnelles Signal an den Zapfsäulen.
Daran arbeiten wir und ich bin auch guter Dinge, dass wir das jetzt sehr zügig hinbekommen.“ Preise klettern Die Krise im Nahen Osten treibt die Kraftstoffpreise in Deutschland von Rekord zu Rekord.
Der Dieselpreis kletterte am Donnerstag auf einen weiteren Höchstwert.
Ein Liter kostete nach Auswertung des ADAC im bundesweiten Tagesdurchschnitt 2,471 Euro, knapp zwei Cent mehr als am Vortag.
Super E10 verbilligte sich nach mehreren Preisrekorden in Folge dagegen minimal auf 2,308 Euro.
Merz (CDU) hatte am Dienstag in einer Rede schnelle Entlastungen in Aussicht gestellt - konkrete Maßnahmen ließ er aber offen.
Am Donnerstag nannte CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann erstmals eine konkrete Entlastungsspanne. „21, 23, 25 Cent der Liter“ wären eine spürbare Entlastung, sagte Hoppermann in der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“. „Und das ist das, was wir jetzt angehen werden zu Anfang Oktober.“ Dazu gibt es in der schwarz-roten Koalition jedoch weiterhin sehr unterschiedliche Ideen.
Bei manchen müssten auch die Bundesländer Einnahmeausfälle akzeptieren.
Die Ideen des Finanzministers Klingbeil wirbt bereits seit Monaten für einen Preisdeckel, also einen staatlich vorgegebenen Maximalpreis an der Zapfsäule.
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