Altersvorsorge: Was passiert mit der Rente, wenn der Empfänger stirbt?
In Sachen Rente sollte man auch deren Ende bedenken – obwohl der eigene Tod ein unangenehmes Thema ist.
So kann man seinen Angehörigen vieles leichter machen.
Geht es um die Rente, möchte man viel lieber über die ausgiebige Freizeit und viele hoffentlich gesunde Jahre nachdenken, in denen man den Ruhestand genießen kann, als über das eigene Ableben.
Es ist dennoch ratsam, sich einmal damit zu beschäftigen, denn so kann man seinen Angehörigen Aufwand und Ärger ersparen.
Denn mit dem Tod eines Rentenempfängers endet auch der Anspruch auf die laufende Altersrente.
Die Zahlung wird grundsätzlich nur bis zum Ende des Monats geleistet, in dem die betreffende Person verstorben ist.
Wichtig für Angehörige ist vor allem eines: Gehen danach dennoch weitere Zahlungen ein, dürfen diese nicht behalten werden – sie müssen an die Rentenversicherung zurückgezahlt werden.
Rente endet mit dem Tod des Empfängers Deshalb sollten Angehörige oder Erben den Todesfall möglichst umgehend melden, auch, wenn man in einer solchen Situation naturgemäß andere Sorgen hat.
Doch selbst, wenn die Rentenversicherung bereits informiert wurde, kann es aus technischen Gründen vorkommen, dass noch weitere Überweisungen erfolgen.
Laut Rentenversicherung kann es bis zu sechs Wochen dauern, bis die Zahlungen vollständig eingestellt sind.
Auch diese Beträge müssen anschließend zurückerstattet werden.
Für die Bearbeitung benötigt die Rentenversicherung außerdem eine Sterbeurkunde.
Diese muss im Original oder als beglaubigte Kopie eingereicht werden.
Erst wenn die erforderlichen Unterlagen vorliegen, kann die Abwicklung der Rentenzahlungen abgeschlossen werden.
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