Zum 250. Jubiläum: Donald Trump verewigt sich auf Ein-Dollar-Münze
In den USA gibt es zum 250-jährigen Bestehen des Landes eine neue Münze.
Donald Trumps Gesicht schmückt die Vorderseite.
Ist das erlaubt? Normalerweise ist die Ehre eines Konterfeis auf US-Banknoten verstorbenen Persönlichkeiten vorbehalten.
So will es das US-Bundesgesetz.
Aber Donald Trump wäre nicht Donald Trump, wenn er nicht auch in diesem Fall eine Ausnahme herausgeschlagen hätte: Und so rollt seit Mittwoch die Ein-Dollar-Münze mit dem Gesicht des amtierenden US-Präsidenten über die Ladentheken.
Laut US-Mint, jener Behörde, die für die Prägung der US-Währung zuständig ist, wurde die Sondermünze anlässlich des 250 Jubiläums der Vereinigten Staaten herausgegeben und soll „den Geist, den Stolz und das Vermächtnis einer Nation“ einfangen.
Unter dem Porträt des US-Präsidenten sind die Worte „Freiheit“ („Liberty“) und „Wir vertrauen auf Gott“ („In God we trust“) eingeprägt.
Es ist das erste Mal, dass ein noch lebender US-Präsident die Vorderseite einer Münze ziert.
Wie (il-)legal sind Trumps Sondermünzen? Eine entsprechende Sondermünze hatte US-Finanzminister Scott Bessent bereits im Mai 2026 angekündigt.
Dafür mussten Trump-Verbündete allerdings erst das entsprechende Bundesgesetz im Kongress aushebeln.
Der sogenannte Thayer-Zusatz aus dem Jahr 1866 verbietet Porträts lebender Personen auf US-Banknoten.
Die Verhandlungen über ein neues Gesetz laufen allerdings noch.
Eine Ausnahme gab es zum 150.
Jahrestag der Vereinigten Staaten: Damals wurde eine halbe Dollar-Münze mit dem Konterfei des amtierenden Präsidenten Calvin Coolidge herausgegeben.
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