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Kultur

„Bares für Rares”: Er möchte 500 Euro für seine Schwägerin – und bringt viel mehr Geld heim

Stern ·
„Bares für Rares”: Er möchte 500 Euro für seine Schwägerin – und bringt viel mehr Geld heim

Er kommt im Auftrag seiner Schwägerin: Ein pensionierter Lehrer möchte bei „Bares für Rares“ eine Brosche verkaufen.

Mit seinem Wunschpreis liegt er ziemlich daneben.

Manfred Schröter ist den weiten Weg von Villingen-Schwenningen ins Rheinland angetreten.

Der pensionierte Lehrer möchte bei „ Bares für Rares “ eine edle, mit Diamanten besetzte Brosche verkaufen.

Die gehört seiner Schwägerin, der die Reise ins Pulheimer Walzwerk aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich ist.

Vor seiner Abfahrt bekam Schröter einen klaren Auftrag: Er solle „ordentlich Kohle“ mitbringen, wie der 74-Jährige scherzend anmerkt.

Wendela Horz ist von dem „feinen, sehr zierlichen“ Schmuckstück begeistert.

Allerdings kann sie den Entstehungsort nicht genau benennen, da die Punzen fehlen oder nicht lesbar sind.

Aufgrund der Verarbeitung tippt sie auf Frankreich oder Wien. Über das Material kann die Expertin dagegen präzisere Auskunft geben: Die Brosche selbst sei aus Platin angefertigt, die Nadel bestehe aus 585er Weißgold.

Ins Auge springen vor allem die verschiedenen Muster und die vielen geometrischen Formen, die anzufinden sind.

Aufgrund des modernen Brillantschliffs datiert Horz die Entstehungszeit auf die 1920er Jahre.

Der Schmuck enthält insgesamt Diamanten von etwa 1,5 Karat.

Dazu sei der Zustand sehr gut: Es fehle kein Steinchen. „Bares für Rares“: Der Verkäufer will Härte zeigen Als sich Horst Lichter bei dem Verkäufer nach dem Wunschpreis erkundigt, nennt dieser 500 Euro.

Dann kommt die Einschätzung der Expertin: „500 ist ein bisschen mehr“, beginnt Wendela Horz, „als der Metalleinkaufswert.“ Der liege schon bei 400 Euro.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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