"Kein Rückenwind aus Berlin": CDU bangt in Mecklenburg-Vorpommern um Einzug in den Landtag
Die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern steht kurz bevor. In Umfragen zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen AfD und SPD ab. Unterdessen sorgt sich die CDU, ob sie überhaupt die Fünf-Prozent-Hürde knackt. Gründe dafür sieht die Partei nicht nur bei der Konkurrenz.
Eine Woche vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern befürchten CDU-Politiker ein Scheitern beim Wiedereinzug ins Parlament. "Die Sorge vor dem Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde ist da", sagte der stellvertretende CDU-Fraktionschef im Schweriner Landtag, Marc Reinhardt, dem "Tagesspiegel". Auch der frühere Partei- und Fraktionschef der Landes-CDU, Eckhardt Rehberg, sah angesichts der Lage in den Umfragen "die Gefahr, dass die CDU aus dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern herausfällt".
In Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September ein neuer Landtag gewählt. In Umfragen führt derzeit die AfD vor der SPD. Die CDU sank zuletzt auf sieben Prozent ab - und steht damit nur noch knapp über der Schwelle für den Einzug ins Parlament.
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