Plötzlich Aufregung auf der Bank - Torwart von Lok Leipzig in Klinik eingeliefert
Mit einem knappen, aber verdienten 3:2 bei Aufsteiger Tasmania Berlin schaut Lok Leipzig nun dem Spitzen-Duell gegen den Zweiten Chemnitzer FC am 25. August entgegen.
Kurz nach der Pause gab es jedoch plötzlich Unruhe auf der Leipziger Bank. Justin Duda, der zweite Torwart des Regionalligisten, klagte über Unwohlsein und musste notversorgt werden. Hintergrund soll nach BILD-Informationen eine Verletzung bei der Erwärmung gewesen sein, bei der Duda ein Knie eines Mitspielers gegen den Kopf bekommen haben soll. Er wurde mit dem Krankenwagen und mit Verdacht auf Gehirnerschütterung in eine Berliner Klinik gebracht.
Dort wird er sich ganz sicher über den Dreier gegen Tasmania gefreut haben. Ein Pflichtsieg, an dem der neue Stürmer einen erheblichen Anteil hatte. Julian Kügel (29), erst vor vier Tagen vom Drittligisten Ingolstadt verpflichtet, stand gleich mal in der Startelf. Neben ihm stürmt, weil Trainer Torsten Ziegner diesmal auf eine Doppelspitze setzt, Djamal Ziane. Alles richtig gemacht. Zwar setzt es das frühe 0:1 (5.), doch mit Hilfe von Kügel dreht der Vorjahresmeister das Spiel. Der wird zunächst von Berlins Steffen Eder im Strafraum gefoult. Farid Abderrahmane verwandelt den Strafstoß locker (16.). Wenig später knallt Eder Kügel wieder weg – Rot (20.). Gegen nur noch zehn Mann erzielt Filip Kusic die Führung (25.). Kügel hatte ihm den Ball abgelegt.
Dann wurde es Zeit für Ziane. Der Kapitän nagelt den Ball nach einer Ecke zunächst an die Latte. Wenig später drischt er nach einer Ecke jedoch das 3:1 in den Berliner Kasten (42.). Alles klar? Nicht wirklich. In der Schlussphase gelingt Abdulkadir Beyazıt der Anschluss für Tasmania (82.). Doch Lok ließ am Ende nichts mehr anbrennen. Und ist mit den Gedanken natürlich bei seinem Mitspieler in der Klinik.
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