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Absurde Touristen-Beschwerden - Niagarafälle? Nur fallendes Wasser!

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Absurde Touristen-Beschwerden - Niagarafälle? Nur fallendes Wasser!

Niagarafälle, Eiffelturm, Grand Canyon oder Big Ben: Diese Sehenswürdigkeiten gehören zu den bekanntesten der Welt. Doch offenbar ist nach einem Besuch nicht jeder begeistert. Die Niagarafälle? „Nur fallendes Wasser.“ Der Grand Canyon? „Ein großes Loch im Boden.“ Und Big Ben? „Nur eine große Uhr.“ Manche Touristen haben nach ihrem Traumurlaub auf Online-Plattformen nur Spott für die berühmten Attraktionen übrig, berichtet „Daily Mail“.

Die gigantischen Niagarafälle an der Grenze zwischen Kanada und den USA zählen zu den weltweit bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Milliarden Liter Wasser stürzen stündlich über die Kante. Doch das beeindruckte offenbar nicht jeden Besucher. „Schlimmste Touristenfalle überhaupt, komplette Zeitverschwendung“, klagte ein Google-Nutzer. Ein anderer urteilte schlicht: „Nur Wasser , das herunterfällt, nichts Besonderes.“ Derselben Meinung war offenbar auch dieser Tourist, nachdem er die Niagarafälle besucht hatte: „Tolles fallendes Wasser. Als ob ich das nicht jeden Morgen beim Duschen sehe.“

Fast 1500 Meter tief, Millionen Jahre alte rote Gesteinsschichten – der Grand Canyon in Arizona ist eines der spektakulärsten Naturwunder der USA. Für einen Touristen nicht spektakulär genug. Bei Google urteilte er über die markanten Felsen: „Ein großes altes Loch im Boden.“ Ein anderer schrieb, es seien „nur farbige Berge in einem Krater“. Besonders kurios ist die Beschwerde eines Touristen, der statt nur Natur mehr Unterhaltung erwartet hatte: Es gebe dort „nichts“ – keine Fast-Food-Ketten und kein Einkaufszentrum.

Der 1889 eröffnete Eiffelturm ist das Wahrzeichen von Paris und für Millionen Besucher ein absolutes Muss. Doch auch hier gehen die Meinungen auseinander. Auf Reddit bezeichnete ein Tourist den 330 Meter hohen Turm als „verherrlichten Handymast“. Er sei nicht schön anzusehen und kein architektonisches Meisterwerk. Ein weiterer verglich ihn mit einem Strommast.

Der Uhrenturm Big Ben gehört zu den am häufigsten fotografierten Wahrzeichen Londons. Für einen Besucher war das offenbar kein Grund zur Begeisterung. Sein Urteil bei Google : „Nur eine große Uhr. War dort, habe es gesehen.“ Wenn man ein Handy habe, gebe es schließlich keinen Grund, dorthin zu gehen. Ein anderer fand, der Turm sehe auf Fotos besser aus. Und ein besonders enttäuschter Besucher schlug sogar einen neuen Namen vor: „Average Size Ben“ – also etwa „Ben in durchschnittlicher Größe“.

Nicht nur berühmte Wahrzeichen sorgen für Enttäuschung. Auch die idyllische Bergwelt Norditaliens hat ihre Kritiker. In Serina im Brembanatal störte sich eine Touristin an den Kuhglocken . Die Glocken seien „Tag und Nacht“ zu hören und weniger als zehn Meter von ihrem Wohnblock entfernt, klagte sie in einem Social-Media-Post. Darin erklärte sie, es sei „unmöglich“, ihren Urlaub zu genießen. Das Geräusch sei eine „Lärmbelästigung“. Serinas Bürgermeister Michele Villarboito hatte dafür kein Verständnis. Er verteidigte die Kühe vehement: Sie seien Teil der Geschichte und Kultur der Region.

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