Tiere: Ausgebüxter Hund fährt alleine Zug: Polizei stoppt Vierbeiner
Ein Hund nutzte den Bäckerei-Stopp seiner Besitzerin im hessischen Weimar für eine spontane Flucht – und machte alleine einen Ausflug nach Gießen.
Damit rechnet wohl kaum ein Haustierbesitzer: Ein ausgebüxter Hund ist in Mittelhessen in einen Regionalzug eingestiegen und hat damit die Aufmerksamkeit der Bundespolizei auf sich gezogen.
Insgesamt vier Bundespolizisten waren beteiligt und versuchten den vierbeinigen Ausbüchsler einzufangen.
Ein Hund auf großer Bahnreise Während seine Besitzerin in Weimar in eine Bäckerei ging, entwischte der Vierbeiner am Samstag unbemerkt aus ihrem Auto, wie die Beamten mitteilten.
Eine Anwohnerin versuchte demnach noch, ihn einzufangen, aber der Ausreißer hatte offensichtlich andere Pläne: Nach ein paar Drohgebärden lief er in Richtung Bahnhof davon.Dort stieg das Tier wohl kurzerhand in einen Regionalexpress nach Gießen ein.
Eine Zugbegleiterin entdeckte den Vierbeiner, der sich allerdings aggressiv verhielt.
Daraufhin rief die Frau die Polizei .
Gutes Ende nach Komplikationen In Gießen angekommen beendeten vier Bundespolizisten das Abenteuer des Ausreißers. „Mit viel Geduld und dem richtigen Gespür gelang es den Beamten schließlich, das Vertrauen des Hundes zu gewinnen“, so die Bundespolizei .
Sie fingen ihn sicher ein und vereinten ihn wohlbehalten mit seiner erleichterten Besitzerin.
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