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Kultur

Zu woke und schwarz: Donald Trump hasst dieses Bild – und lässt es abhängen

Stern ·
Zu woke und schwarz: Donald Trump hasst dieses Bild – und lässt es abhängen

Die US-Regierung lässt Kunst aus Botschaften entfernen, die nicht zu Trumps MAGA‑Ideologie passt.

Jetzt hat es ein Werk des Barack-Obama-Malers Kehinde Wiley getroffen.

Das US-Außenministerium hat ein Bild des US-Künstlers Kehinde Wiley aus der US-Botschaft in der Dominikanischen Republik entfernen lassen.

Das Werk mit dem Namen „Young Artists After Siamesas 1960“ war zuvor mit einer Plane, die ein US-Flaggenmotiv zeigte, verdeckt worden.

Die Leiterin des Programms, das für Kunst in US-Botschaften zuständig ist, hatte Wileys Gemälde kürzlich in einem Podcast-Interview kritisiert.

Es sei „ein Kunstwerk, für dessen Entfernung wir uns sehr eingesetzt haben“, sagte Erin Scavino, weil es „sehr woke“ und „ästhetisch erschreckend“ sei.

Kehinde Wiley wurde von Barack Obama für ein Porträt ausgewählt Zudem führte Scavino an, dass der Maler eine enge Verbindung zum früheren Präsidenten Barack Obama habe.

Obama hatte Wiley 2017 damit beauftragt, sein offizielles Porträt für die Nationale Porträtgalerie anzufertigen.

Welche Bedeutung solche Akte für die rechten Kulturkämpfer unter US-Präsident Donald Trump haben, lässt sich daran ablesen, dass die US-Botschafterin in der Dominikanischen Republik, Leah Campos, das Abhängen des Werks auf Instagram in einem Video abfeierte.

Der Clip war mit dem Lied „We’re Not Gonna Take It“ von den Twisted Sisters unterlegt.

Das Bild sei ein Beispiel für eine „globalistische und woke Ideologie“, schrieb sie dazu.

Außenministerium kritisiert den Künstler In einer offiziellen Stellungnahme des Außenministeriums wurde der Maler für Äußerungen aus dem Jahr 2023 kritisiert.

Wiley, 49 Jahre alt, hatte sein Bild „Judith and Holofernes“ als Anspielung auf die „Tötet-Weiße-Sache“ bezeichnet.

Wiley hatte die biblische Figur der Judith als schwarze Frau gezeichnet, die dem weißen König Holofernes den Kopf abtrennt – ein simpler Kunstgriff, um eine weiße Dominanz in historischen Motiven künstlerisch zu brechen.

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