2. Fußball-Bundesliga: Leidenschaft bezwingt Ideenlosigkeit: Dynamo siegt 2:0
Ein verwandeltes Dresden zwingt Magdeburg im Derby in die Knie.
Grundlage ist ein unbändiger Leistungswille.
Dynamo Dresden hat mit dem zweiten Saisonsieg die vermeintliche Krise vorerst beendet und gleichzeitig den Höhenflug des 1.
FC Magdeburg gestoppt.
Das 2:0 (1:0) entsprang nicht nur einer starken Willensleistung, die durch Tore von Niklas Hauptmann (9.
Minute) und Simon Straudi (50.) auch zählbar wurde, sondern auch einer starken spielerischen wie läuferischen Darbietung.
Fast 10 Kilometer liefen die Gastgeber mehr als die zuvor so hochgelobten Schützlinge von Trainer Petrik Sander. „So ein Derby-Sieg tut unglaublich gut, vor allem wenn so ein Druck auf dem Kessel war.
Wir sind sehr leidensfähig gewesen gegen so eine starke Mannschaft“, sagte Elfmeter-Torschütze Hauptmann .
Auch Coach Thomas Stamm war erleichtert: „Wenn man die Startphase vielleicht wegnimmt, war es über 90 Minuten verdient, wenn man unsere Chancen sieht.
So die ganz Dicken haben wir nicht zugelassen.
Hinten heraus hat mir am besten gefallen, dass wir nicht nachgelassen haben.
Das war ein Super-Schritt nach vorn.“ Starker FCM-Beginn Beide Trainer begannen mit den gleichen Mannschaften wie zuletzt.
Nach 19 Sekunden brachte ein langer Ball von Torhüter Dominik Reimann Mateusz Zukowski in Schussposition, der Pole verzog.
Auch Emmanuel Iyoha, Magdeburgs bislang bester Schütze, zwang nach vier Zeigerumdrehungen Dynamo-Keeper Lennart Grill zu einer Fußparade.
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