DFB-Pokal: Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern soll Gästekabine beschädigt haben
Die Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern steht nach dem Südwestderby in der ersten Runde des DFB‑Pokals beim SV Waldhof Mannheim unter Verdacht, die Gästekabine im Carl-Benz-Stadion beschädigt zu haben. Darauf deuten Fotos und ein Faktencheck der Rheinpfalz hin. Der SV Waldhof bestätigte die Echtheit der Bilder. Der FCK äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen. Die Aufnahmen zeigen neben jeder Menge Müll und Schmutz auf dem Kabinenboden auch beschädigte Deckenplatten.
Das Erstrundenspiel im DFB-Pokal zwischen dem Drittligisten aus Baden-Württemberg und dem Zweitligisten aus Rheinland-Pfalz hatte am vergangenen Freitag kurz vor dem Abbruch gestanden. Der 1:0-Auswärtssieg von Kaiserslautern nach Verlängerung wurde im ausverkauften Carl-Benz-Stadion von Krawallen, Pyrotechnik und einem Platzsturm überschattet.
Der rheinland-pfälzische Innenminister Achim Schwickert kündigte zeitnahe Gespräche mit der Vereinsführung des FCK an. »Ziel ist es, konkrete Konsequenzen und Verbesserungen für künftige Hochrisikospiele festzulegen«, sagte der CDU-Politiker in einer Stellungnahme. Die Vorfälle in Mannheim hätten eine Grenze überschritten, sagte Schwickert. »Wenn Leuchtraketen gezielt in Richtung von Menschen geschossen werden, reden wir nicht mehr über Fankultur, sondern über Straftaten und die Gefährdung von Leib und Leben.«
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