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Apotheken im Krisenmodus: Apothekerverbände hoffen auf Trendwende durch neue Aufgaben

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Apotheken im Krisenmodus: Apothekerverbände hoffen auf Trendwende durch neue Aufgaben

Die Zahl der Apotheken in Deutschland sinkt weiter.

Vor dem Deutschen Apothekertag kündigen die Branchenverbände zusätzliche Angebote an.

Davon sollen Patienten und Apotheken profitieren.

Die Apothekerverbände setzen im Kampf gegen sinkende Mitgliederzahlen auf neue Angebote.

Ende Juni gab es nach Angaben des Branchen-Dachverbandes der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (Abda) deutschlandweit noch 16.488 Apotheken , seit Jahresbeginn war das ein Rückgang um 113 Apotheken.

Um dem entgegenzuwirken, wollten die Apotheken „immer mehr auch für die Gesundheitsversorgung“ zuständig sein und nicht nur für die Abgabe von Medikamenten, sagte der Abda-Präsident Thomas Preis vor dem Deutschen Apothekertag, der am Dienstag in München beginnt.

Die Entscheidung der Bundesregierung, die Vergütung für die Abgabe verschreibungspflichtiger Arzneien an Kassenpatienten in zwei Schritten anzuheben, sei positiv, sagte Preis .

Nach 13 Jahren ohne Erhöhung sei dieser Schritt überfällig gewesen.

Diese Entscheidung habe dazu beigetragen, dass sich die Einschätzung der Apothekenbetreiber zu ihrer wirtschaftlichen Lage aufgehellt habe.

Bei einer Befragung durch die Abda gaben zuletzt 38 Prozent an, sie erwarteten eine Verschlechterung.

Vor zwei Jahren hatten noch 63 Prozent eine schlechtere Entwicklung erwartet. „Von Euphorie kann man aber noch nicht reden“, sagte Preis.

Zusätzliche Angebote an Patienten Aufwind für traditionelle Apotheken erhofft sich der Dachverband durch neue sogenannte „pharmazeutische Dienstleistungen“.

Bislang bieten Apotheken unter anderem Schulungen für den Umgang mit Inhalationsgeräten an oder sie beraten Patienten, die eine große Zahl von Medikamenten nehmen.

Dafür erhalten sie von den gesetzlichen Krankenkassen jeweils ein Honorar.

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