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Von Commodore bis Kassetten: 8 moderne Gadgets mit echtem Retro-Charme

t3n ·
Von Commodore bis Kassetten: 8 moderne Gadgets mit echtem Retro-Charme

Kassettenspieler, analoge Fotoapparate oder Handys ohne Social Media: Was für die einen ein alter Hut ist, löst bei anderen eine starke Sehnsucht aus. Diese acht Produkte erfinden Tech-Klassiker neu.

Nein, früher war sicherlich nicht alles besser. Aber einiges eben doch. Zum Beispiel die CD-Sammlung, die man behutsam kuratiert und wertgeschätzt hat, statt unaufmerksam eine randomisierte Streaming-Playlist im Hintergrund laufen zu lassen. Oder die ersten Handys, mit denen man tatsächlich noch telefoniert hat und nicht nur stundenlang durch Social Media gescrollt ist.

Zumindest lösen diese und andere Erinnerungen bei vielen Menschen eine große Sehnsucht aus. Und wenn man die Zeit auch nicht zurückholen kann, so doch zumindest ein paar der Gegenstände, die einem damals so wichtig waren – wenn auch in moderner Form. Diese acht Gadgets setzen ganz auf Nostalgie.

Mit den CD-Playern früherer Tage hat die Variante der japanischen Firma KM5 nur noch wenig gemein. Hier ist der Player kaum noch größer als die CD selbst. Das quadratische Sichtfenster ist von einem Rahmen umgeben, der an den Seiten schmal und unten größer ist. Das erinnert an das Fotoformat von Instantkameras. Das Sichtfenster lässt sich mit einem CD-Cover überdecken. Preis: 180 Euro

Mit dem C64 und Amiga hat Commodore die frühe PC-Landschaft geprägt. Nun versucht sich das 2025 wiederbelebte Unternehmen an einem sogenannten Dumbphone: Das Commodore Callback ist ein Klapphandy, das zwar Apps für Messaging, Musikstreaming und Navigation unterstützt. Social-Media-Apps und Browser sind aber gesperrt. Getippt wird auf einem klassischen Ziffernblock mit T9-Wörterbuch. Preis: ab 399 US-Dollar.

Mit dem Aufkommen von Digitalkameras sind Kameras mit Fotofilmen praktisch verschwunden. Das Unternehmen Reto stellt sich gegen den Trend – und setzt weiterhin auf die analoge Technik. Die Reto 3D Classic hat zusätzlich einen Twist verbaut. Die drei Linsen schießen vom selben Motiv drei Hochkant-Fotos in leicht versetzter Perspektive. Auf der Filmrolle werden dafür anderthalb Plätze verbraucht. Die zugehörige App erstellt aus den drei Analogfotos, die vorher eingescannt werden müssen, ein animiertes Gif mit einem 3D-Wackel-Effekt. Preis: 79,20 Dollar.

Casio-Uhren gelten als Designklassiker – besonders smart sind sie nach heutigen Maßstäben aber nicht. Ollee Watch möchte das ändern. Das Startup hat ein Nachrüst-Kit entwickelt, dank der die Uhren neben der Zeit auch Temperatur und Herzfrequenz sowie gegangene Schritte messen können. Dafür wird ein neuer Chip eingesetzt. Daten werden dann per Bluetooth ans Smartphone gesendet. Die Batterie der Uhr soll bis zu zehn Monate durchhalten. Preis: ab 54,99 Dollar.

Die 1970 erschienene Videosphere ist ein ulkiges Produkt der Tech-Geschichte. Der kugelförmige Röhrenfernseher der Marke JVC erinnert optisch an einen Astronautenhelm. Die Firma Iretro Lab hat die Gehäuseform per 3D-Druck kopiert – setzt aber auf ein modernes Innenleben mit Retina-Displays aus iPads. Per USB-C können Computer angeschlossen werden, ein Mac Mini kann im Gehäuse verstaut werden. Im Gerätefuß ist eine mechanische Flip-Uhr verbaut.

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