Zugverbindung nach London: Neue Züge sollen auch nach Frankfurt fahren
Eurostars neue Züge bekommen eine zweistöckige Bar.
Sie sollen ab Mai 2031 fahren und später auch London mit Frankfurt verbinden.
Wer heute mit der Bahn von Deutschland nach London reisen will, muss umsteigen, meist in Brüssel.
Ab Berlin dauert die schnellste Verbindung laut Buchungsportalen rund neuneinhalb Stunden, häufig mit Umstiegen in Köln und Brüssel.
Das soll sich teilweise ändern: Eurostar plant erstmals eine Direktverbindung zwischen London und Frankfurt am Main.
Auch Genf soll neu ins Streckennetz kommen.
Möglich machen sollen das die neuen Züge „Eurostar Celestia“.
Der Name Celestia geht auf das lateinische „caelestis“ ("himmlisch") zurück.
30 Exemplare hat das mehrheitlich zur französischen Staatsbahn SNCF gehörende Unternehmen mit Sitz in Brüssel bei Alstom fest bestellt, für 20 weitere besteht eine Option.
Die Investition liegt bei rund zwei Milliarden Euro.
Die ersten Züge sollen im Januar 2031 in die Flotte kommen, der Fahrgastbetrieb ist ab Mai 2031 mit zunächst sechs Zügen geplant.
Für Frankfurt nennen Eurostar und die Deutsche Bahn die frühen 2030er-Jahre, derselbe Zeithorizont gilt für Genf.
Es sind die ersten doppelstöckigen Hochgeschwindigkeitszüge im Kanaltunnel.
Laut Eurostar bieten sie je Zug rund 20 Prozent mehr Sitzplätze als die bisher größten Eurostar-Züge.
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