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Kultur

Waldbrand: Merz dankt Helfern nach Feuer-Katastrophe im Hürtgenwald

Stern ·
Waldbrand: Merz dankt Helfern nach Feuer-Katastrophe im Hürtgenwald

Tagelang kämpften Feuerwehrleute und Helfer im Hürtgenwald gegen die Flammen.

Kanzler Friedrich Merz ist nach seinem Sommerurlaub in das Waldbrandgebiet gefahren.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat zwei Tage nach der vollständigen Löschung des Waldgroßbrandes in der Eifelgemeinde Hürtgenwald den Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz gedankt. „Ohne die Zusammenarbeit zwischen allen diesen Beteiligten wäre das nicht so glimpflich ausgegangen“, sagte er mit Blick auf die vielen, auch ehrenamtlichen Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW) und Bundeswehr sowie auf die Helferinnen und Helfer aus der Land- und Forstwirtschaft.

Ohne gute, ehrenamtlich geführte Organisationen wie die Freiwillige Feuerwehr oder das THW sei man nicht in der Lage, solche Großschadensereignisse angemessen zu bekämpfen. „Ohne die zahlreichen Menschen, die Millionen Menschen in Deutschland, die in den ehrenamtlichen Tätigkeiten unterwegs sind, könnten wir unser Gemeinwesen nicht aufrechterhalten“, sagte Merz .

Erster Auftritt von Friedrich Merz nach Urlaub Bei dem Großeinsatz waren zeitweise rund 1400 Menschen an der Brandbekämpfung beteiligt.

Der Besuch in der nordrhein-westfälischen Gemeinde war der erste öffentliche Termin des Kanzlers nach seinem Sommerurlaub.

Das Feuer war am Donnerstag vergangener Woche aus noch ungeklärter Ursache im Hürtgenwald ausgebrochen – menschliches Fehlverhalten gilt als mögliche Ursache.

Die Flammen rückten bis auf 250 Meter an Grundstücke heran.

Aus Sicherheitsgründen mussten rund 1800 Bewohner des Ortsteils Gey ihre Häuser verlassen.

Zwei Tage später durften sie zurückkehren.

Bis zu 400 Hektar Wald vernichtet Nach Angaben des NRW-Landesbetriebes Wald und Holz verbrannte oder schädigte das Feuer eine Fläche von 300 bis 400 Hektar Wald.

Am Donnerstag erklärte der Bürgermeister der Gemeinde das Feuer für gelöscht.

Das betroffene Waldgebiet wurde gesperrt.

Mehrere Vertreter der nordrhein-westfälischen Landesregierung haben das Brandgebiet von Hürtgenwald bereits besucht.

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