Alexander Zverev: „Der Rucksack mit den Zweifeln ist weg“
Alexander Zverev triumphiert bei den US Open.
Davis Cup-Chef Michael Kohlmann erklärt, was den 29-jährigen Deutschen zum derzeit besten Tennis-Spieler der Welt macht.
Michael Kohlmann, 52, kennt Alexander Zverev seit dessen achtem Lebensjahr.
Er betreute ihn als Jugend-Bundestrainer und gilt als einer seiner Förderer beim Deutschen Tennis-Bund (DTB).
Bei Zverevs erstem großen Triumph, dem Gewinn der Goldmedaille beim olympischen Tennisturnier in Tokio 2021, saß Kohlmann auf dem Trainerstuhl.
Heute führt er das deutsche Davis Cup-Team als Kapitän an.
Herr Kohlmann, Alexander Zverev spielt derzeit die Saison seines Lebens.
Der Sieg bei den US Open am Sonntag ist bereits sein zweiter bei einem Grand Slam-Turnier in diesem Jahr.
Im Mai hatte er schon die French Open gewonnen und im Juni das Finale von Wimbledon erreicht.
Was macht Zverev aktuell so stark? Sascha hat sein Spiel umgestellt, vor Monaten schon, aber erst jetzt bekommt er den Lohn dafür.
Früher war Sascha oft bemüht, Fehler zu vermeiden.
Heute ist er aggressiver, er rückt vor an die Linie, ans Netz, auch wenn das immer ein Risiko bedeutet.
Dieser offensive Stil zahlt sich aus.
Noch vor einem Jahr, nach seinem Erstrunden-Aus in Wimbledon , wirkte Zverev verzweifelt.
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