Zum Mitreden - Diese KI-Begriffe müssen Sie kennen
KI ist überall – und viele Menschen fühlen sich überfordert. Manche sprechen schon von „KI Müdigkeit“ oder von „KI Hype urnout“. Doch wer sich jetzt nicht mit künstlicher Intelligenz auseinandersetzt, verpasst seine Zukunft. Dieses ABC, basierend auf einem Artikel der NZZ, der wichtigsten KI-Begriffe hilft beim Einstieg.
Ein Chatbot erklärt die Welt, ein KI-Agent handelt. Er führt Aufgaben eigenständig aus, definiert nötige Schritte, arbeitet sie ab. Der Agent recherchiert, programmiert, schreibt E-Mails, löst Bezahlungen aus. Klappt etwas nicht, sucht er Lösungen - meist im Team mit anderen Agenten.
Wie gut ein KI-Modell im Vergleich zu anderen abschneidet, entscheidet über seine Verbreitung. In sogenannten Benchmarks testen Entwickler und Nutzer spezifische Fähigkeiten der Systeme.
Claude ist das KI-Modell von Anthropic, dem Konkurrenten von ChatGPT-Entwickler OpenAI. Claude Opus 4.6 ist so leistungsstark, dass Softwarefirmen bald überflüssig werden könnten.
US-Unternehmen wie Anthropic oder OpenAI investieren Milliarden, um riesige KI-Modelle zu trainieren. Den chinesischen Konkurrenten wird vorgeworfen, eine Abkürzung zu nehmen: Distillation. Ein großes KI-Modell trainiert ein kleineres – zum Bruchteil der Kosten.
„Effektiver Altruismus stellt die Frage: Wie können wir mit unserer Zeit, unserem Geld und unseren Fähigkeiten möglichst viel Gutes in der Welt bewirken?“, heißt es auf der gleichnamigen Internetseite . Diese nutzenmaximierende Nächstenliebe hat viele Anhänger in der Tech-Szene.
ChatGPT, Claude, Llama, Gemini sind Foundation Models, die auf riesigen Datenmengen trainiert sind und Muster erkennen können. Sie können auf spezifische Funktionen zugeschnitten werden.
KI und Roboter optimieren Prozesse und nehmen uns Arbeit ab. Eines Tages machen sie uns überflüssig – und eine Art bedingungsloses Grundeinkommen oder eine Beteiligung am erhofften KI-getriebenen Wirtschaftswachstum notwendig.
KI-Modelle präsentieren manchmal frei erfundene Fakten als Wahrheit. Das nennt man Halluzination. Grund: Ein Sprachmodell versteht Fakten nicht wie ein Mensch, sondern berechnet, welches Wort statistisch gesehen die plausibelste Aussage ist.
Inferenz heißt: Ein fertig trainiertes KI-Modell wendet sein Wissen auf neue Daten an – zum Beispiel, um Fragen zu beantworten oder Vorhersagen zu treffen.“
Droht uns Massenarbeitslosigkeit wegen KI? Handwerkliche Jobs sind nach Ansicht vieler Experten vorerst nicht gefährdet. Auch Ärzte, Juristen oder Wissenschaftler werden sicher nicht so schnell durch KI ersetzt. Ihre Produktivität könnte durch KI aber steigen.
Das chinesische KI-Modell Kimi K3 kann mit den großen von OpenAI und Anthropic mithalten, ist aber günstiger und „Open Weight“. Das heißt, es legt die Parameter offen, mit denen es trainiert wurde. Dadurch kann es heruntergeladen und auf dem eigenen Rechner betrieben werden. Vorsicht: Es enthält vermutlich China-Propaganda.
Die KI-Modelle der Firma Meta tragen den Namen Llama.
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