„Bares für Rares”: Verkäuferinnen wollen 1500 Euro – doch sie haben nicht an den Silberwert gedacht
Zwei Freundinnen wollen bei „Bares für Rares“ alte Silberbecher verkaufen.
Ihr Wunschpreis scheint recht hoch gegriffen zu sein.
Doch dann nennt die Expertin den Silberpreis.
Als Horst Lichter den Expertenraum von „ Bares für Rares “ betritt, ist Heide Rezepa-Zabel gerade dabei, sechs Trinkpokale zu wiegen.
Die beiden Freundinnen Sina Hakemeyer und Izabela Mende aus Hildesheim haben sie ins Pulheimer Walzwerk mitgebracht.
Die Becher gehörten Mendes mittlerweile verstorbenem Stiefvater.
Da ihre Mutter keinen Alkohol trinkt, vermachte sie die Objekte ihrer Tochter.
Und die möchte sie nun in der ZDF-Trödelshow versteigern lassen.
Laut Rezepa-Zabel handelt es sich um Stücke aus dem späten 19.
Jahrhundert.
Sie ordnet sie der Zeit des Historismus zu, „als man alte Becher für das Bildungsbürgertum zitiert hat, um sich an alten großen Epochen zu erfreuen“.
Die Vorbilder gehen hier auf das 16. und 17.
Jahrhundert zurück.
Als Hersteller identifiziert die Expertin die Firma Johann Daniel Schleissner und Söhne aus Hanau. „Bares für Rares“: Die Verkäuferin beginnt zu zocken Was ihren Wunschpreis angeht, sind die Verkäuferinnen nicht gerade bescheiden: 1500 bis 1600 Euro hätte Izabela Mende gerne.
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