Zurück in der Heimat: Dinkci froh zurück zu sein: „Bremen ist Heimat“
Für Eren Dinkci ist Fußball nicht mehr das Wichtigste.
Ein privater Schicksalsschlag hat die Perspektiven verändert.
Die Bilder des weinenden Eren Dinkci vor der Fankurve gehörten sicher zu den bewegendsten Momenten der vergangenen Bundesliga-Saison.
Wenige Tage, nachdem der 24-Jährige die Krebsdiagnose seiner Freundin Cinja öffentlich gemacht hatte, traf der Angreifer beim 2:0 des 1.
FC Heidenheim gegen den FC St.
Pauli.
Seine Gefühle konnte Dinkci danach nicht verbergen. „So ein Tor gibt natürlich auch Kraft“, sagte Dinkci. „Das Tor ist ihr gewidmet, ganz klar.
Und ich hoffe, dass sie sich gefreut hat und ihr das Tor auch ein bisschen Kraft schenkt“, sagte der damals vom SC Freiburg an Heidenheim ausgeliehen Stürmer.
Zurück in der Heimat Inzwischen ist Dinkci zurück bei Werder Bremen.
Jenem Verein, bei dem er seine ersten Schritte im Profifußball gemacht und insgesamt 50 Pflichtspiele absolviert hat.
Dinkci ist in Bremen geboren und hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass die Hansestadt immer seine Heimat geblieben ist.
Umso glücklicher waren der Deutsch-Türke und seine Partnerin, dass es in diesem Sommer mit einer Rückkehr an die Weser klappte - wenn auch erst einmal nur auf Leihbasis für ein Jahr.
Im vertrauten Umfeld hoffen Dinkci und seine Freundin, ihren Kampf gegen den Krebs erfolgreich fortführen zu können. „Von einem Moment auf den anderen steht alles still und gleichzeitig beginnt ein Weg, den man sich so nie hätte vorstellen können“, hatte das Paar Mitte April in einer gemeinsamen Mitteilung des SC Freiburg und des 1.
FC Heidenheim gesagt. „Du bekommst brutal vor Augen geführt, was wirklich wichtig ist.
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