Bei Gipfel in Indien: Brics-Staaten rufen zu "maximaler Zurückhaltung" in Golfregion auf
Die Brics-Staaten rufen im Nahost-Konflikt zu "maximaler Mäßigung" auf und lehnen Zwangsvertreibungen aus Gaza klar ab. Bei dem zweitägigen Gipfel sind unter anderem Russlands Präsident Putin sowie seine Amtskollegen aus dem Iran und China angereist.
Die elf Mitgliedstaaten der sogenannten Brics-Gruppe haben bei ihrem Gipfeltreffen in Indien mit Blick auf den Konflikt in der Golfregion zu "maximaler Zurückhaltung" aufgerufen. "Wir bringen unsere tiefe Besorgnis angesichts der anhaltenden Eskalation der Spannungen im Mittleren Osten/in Westasien zum Ausdruck", hieß es in der in Neu Delhi veröffentlichten gemeinsamen Erklärung, die unter anderem von China, Russland und dem Iran unterzeichnet wurde.
Die Staaten forderten dazu auf, "maximale Zurückhaltung zu üben sowie Maßnahmen zu vermeiden, welche die Lage weiter verschärfen könnten". Zu dem zweitägigen Gipfeltreffen sind unter anderem Russlands Präsident Wladimir Putin sowie seine Amtskollegen aus dem Iran und China, Massud Peseschkian und Xi Jinping, angereist.
Den Außenministern der Brics-Staaten war es wegen Differenzen bei einem Treffen in Neu Delhi im Mai nicht gelungen, sich auf eine gemeinsame Stellungnahme zu dem Konflikt zu einigen. Die Mitgliedstaaten Iran, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) waren sich mit Blick auf den durch die US-israelischen Angriffe im Februar ausgelösten Iran-Krieg uneinig.
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