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Kultur

Fußfessel für Ex-Milliardär: Hausarrest statt Gefängnis für Signa-Gründer Benko

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Fußfessel für Ex-Milliardär: Hausarrest statt Gefängnis für Signa-Gründer Benko

Vor wenigen Wochen wurde René Benko zu zweieinhalb Jahren Haft wegen Schädigung seiner Gläubiger verurteilt.

Er hat zugleich viele Monate in U-Haft verbracht.

Jetzt bekommt er eine Erleichterung.

Der Immobilieninvestor René Benko wechselt vom Gefängnis in den Hausarrest mit Fußfessel.

Ein entsprechender Antrag des Signa-Gründers wurde vom Landesgericht Innsbruck gewährt, wie eine Gerichtssprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Sein Anwalt hatte argumentiert, dass Benko sich nur außerhalb des Gefängnisses angemessen auf weitere Verfahren vorbereiten könne.

Der Ex-Milliardär war erst im September in einem teilweise neu aufgerollten Prozess zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden.

Das Landesgericht Innsbruck hatte es als erwiesen angesehen, dass der 49-Jährige seine Gläubiger betrügerisch geschädigt hat.

Er habe einen Mietkostenvorschuss von 360.000 Euro für ein Anwesen in Innsbruck geleistet, obwohl es um sein Signa -Firmen-Imperium bereits sehr kritisch gestanden habe, so das Gericht.

Benko war im Januar 2025 verhaftet worden.

Im umfangreichen Signa-Komplex verdächtigt Österreichs Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ( WKStA ) den einst sehr angesehenen Geschäftsmann des Betrugs, der Untreue und des Bankrotts.

Weitere Anklagen könnten folgen.

Weitere Prozesstermine stehen fest Der Geschäftsmann hatte mit seinem verschachtelten Immobilien- und Handelsimperium Signa rund 20 Jahre lang ein Milliarden-Vermögen aufgebaut.

Steigende Zinsen und Baukosten, sowie risikoreiche Zukäufe wie die der deutschen Warenhauskonzerne Karstadt und Kaufhof trieben die Signa in die Insolvenz.

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