Sportangebot an der Schule: Was der neue Bewegungscheck für Grundschüler bringen soll
Sprinten, Balancieren, Liegestütz: Beim neuen Bewegungscheck erfahren Eltern, wie fit ihr Kind ist – und wo es noch Nachholbedarf gibt.
Wie Hessen seine Grundschüler sportlicher machen will.
Wie steht es um die Bewegungsmotorik von hessischen Grundschülerinnen und Grundschülern? Das möchte die Landesregierung von November an mit einem hessenweiten Bewegungscheck herausfinden.
Hat ein Kind motorischen Förderbedarf, werde ihm ein kostenloses Bewegungsangebot von einem Sportverein gemacht, sagte Sportministerin Diana Stolz (CDU) bei einem Schulbesuch in Hofheim am Taunus.
Jährlich soll es landesweit 100 Kurse geben.
Die Landesregierung kooperiert bei dem Projekt mit dem Landessportbund und der Sportjugend Hessen.
Der Check richtet sich an Zweitklässlerinnen und Zweitklässler und besteht aus acht Aufgaben.
Dazu zählen ein 20-Meter-Sprint, Balancieren rückwärts und Liegestütze. „Motorisch besonders fitten Kindern und ihren Eltern werden wir an Talenttagen das Angebot machen, die regional erreichbaren Sportarten auszuprobieren und die dazu passenden Vereine kennenzulernen“, sagte Stolz.
Kindgerechte Urkunde – Pfoten zeigen Leistungsstand Der Check unter dem Motto „Löwen, los!“ ist freiwillig. „Eltern werden von teilnehmenden Schulen vorab informiert und um ihre Zustimmung gebeten“, erläuterte das Ministerium.
Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin erhalte eine kindgerechte Urkunde.
Anstatt Noten werden „Pfoten“ vergeben und die Mädchen und Jungen erfahren so, in welchen Übungen sie besonders gut abgeschnitten haben – und wo es Nachholbedarf gibt.
Für die Eltern gibt es eine weitaus detailliertere Auswertung über das Abschneiden ihres Kindes, wie das Ministerium erläuterte.
Dabei werden die Leistungen ins Verhältnis zu den Leistungen Gleichaltriger gesetzt.
Ministerin: „Wir wollen Lust an Bewegung wecken.“ „Wir Deutsche werden immer älter, aber leider auch immer schwerer und unbewegter.
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