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Kultur

Immer noch keinen Vertrag: Tschentscher: Naturkundemuseum im Elbtower fraglich

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Immer noch keinen Vertrag: Tschentscher: Naturkundemuseum im Elbtower fraglich

Hamburgs Bürgermeister Tschentscher hat inzwischen Zweifel an einem Einzug des Naturkundemuseums in den Elbtower.

Ein Vertrag, der Risiken ausschließt, fehlt bislang.

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher hält einen Einzug des geplanten Naturkundemuseums in den nach wie vor unfertigen Elbtower inzwischen für nicht mehr so sicher. „Seit dem Beginn der Verhandlungen über den Ankauf von Flächen für das Naturkundemuseum ist viel Zeit vergangen“, sagte der SPD-Politiker in einem Interview des „Hamburger Abendblatts“.

Einen Vertrag, der sicherstelle, dass die Stadt keine Risiken und offenen Rechnungen der privaten Investoren übernehme, gebe es aber immer noch nicht. „Bisher ist eine Einigung nicht gelungen.“ Stadt will Naturkundemuseum zum Festpreis Nach der Pleite der Signa-Gruppe des österreichischen Immobilieninvestors René Benko ruhen beim Elbtower seit Oktober 2023 die Bauarbeiten.

Seit Dezember 2024 verhandelt ein Konsortium um den Immobilieninvestor Dieter Becken mit dem Insolvenzverwalter Torsten Martini über den Kauf des halbfertigen Rohbaus am Ostende der HafenCity.

Einer Eckpunktevereinbarung vom Oktober 2025 zufolge soll im Elbtower auch das geplante Naturkundemuseum untergebracht werden.

Dafür will die Stadt fast die Hälfte des Gebäudes zu einem Festpreis von 595 Millionen Euro übernehmen. „Der Senat hat seine Erwartungen an eine Lösung transparent dargelegt“, sagte Tschentscher .

Davon rücke er auch nicht ab. „Die Stadt wird nicht den Preis für ein misslungenes privatwirtschaftliches Bauprojekt zahlen.“ Hamburg habe die Position eines privaten Käufers: „Ein Bauträger baut auf eigenes Risiko und verkauft das fertige Gebäude.

Der Käufer prüft am Ende, ob das Gebäude wie vereinbart fertiggestellt wurde und zahlt den vereinbarten Preis.“ Elbtower sollte einmal 245 Meter hoch werden Ursprünglich sollte der aktuell 100 Meter hohe Elbtower des Londoner Stararchitekten David Chipperfield mit 64 Stockwerken und 245 Metern Höhe Deutschlands dritthöchstes Gebäude werden.

Nun sollen es nur noch 199 Meter werden, wie aus dem Bauvorbescheid vom März dieses Jahres hervorgeht.

An dem Konsortium sind neben Becken die Versicherung Signal Iduna, das Bauunternehmen Adolf Lupp sowie der Gründer der Drogeriekette Rossmann, Dirk Roßmann, beteiligt.

Ebenfalls Teil der Gruppe war der kürzlich gestorbene Milliardär Klaus-Michael Kühne.

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