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Nach Forderung von Bill Gates - Was darf nur der Mensch und nicht die KI übernehmen ?

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Nach Forderung von Bill Gates - Was darf nur der Mensch und nicht die KI übernehmen ?

Was soll der Mensch der KI noch überlassen? Microsoft-Gründer Bill Gates (70) sieht gewaltige Chancen – warnt aber zugleich davor, dass KI Millionen Jobs überflüssig machen könnte. Deshalb fordert er Bereiche, die Menschen vorbehalten bleiben. BILD hat prominente Stimmen aus Wirtschaft, Politik und Sport gefragt: Was darf niemals eine Maschine übernehmen?

„Die Künstliche Intelligenz kann auch im parlamentarischen Bereich Arbeit abnehmen – aber niemals die Entscheidung. Sie ist Werkzeug, aber nicht Gewissen. Und unser Grundgesetz ist hier klar: Abgeordnete sind nur ihrem Gewissen unterworfen – nicht der KI oder anderen Einflüssen.“

„KI kann uns helfen, große Probleme zu lösen – in der Gesundheit, in der Wirtschaft und bei den Folgen des demografischen Wandels. Sie kann unsere Fähigkeiten enorm erweitern und Entscheidungen besser machen. Aber letztlich entscheiden und Verantwortung übernehmen muss der Mensch. Je leistungsfähiger KI wird, desto wichtiger wird menschliche Verantwortung.“

„Noch sind wir in der Position, KI so zu gestalten, dass sie uns Menschen eine positive Zukunft ermöglicht. Ohne positive Vision kein positives Ergebnis. KI kann uns helfen, Krankheiten wie Krebs zu heilen, länger und gesünder zu leben, mehr Wohlstand zu schaffen – und vielleicht irgendwann zum Mars zu fliegen. Und ich habe die Hoffnung, dass wir gerade durch KI auch wieder stärker zum Menschsein finden: zu unseren Gefühlen, unserem Miteinander, unserer Fragilität – und all das vielleicht wieder viel bewusster als etwas Besonderes begreifen. Natürlich birgt KI auch Gefahren, aber wenn wir Europäer uns aus Angst verschließen, werden die USA und China diese Technologie und damit unsere Zukunft gestalten. Nur wenn wir KI selbst entwickeln und nutzen, können wir mitbestimmen, wie diese Zukunft aussieht.“

„Künstliche Intelligenz entwickelt sich so rasant, dass derzeit kaum abzusehen ist, wohin die Reise geht. Deshalb brauchen wir einen klaren Wertekompass: KI dient dem Menschen. Nicht umgekehrt. Bei Bayer setzen wir die Technologie nicht ein, um Arbeitsplätze zu ersetzen, sondern damit unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr bewirken können. Zum Beispiel mit neuen Krebstherapien, die schneller entwickelt werden. Oder mit Ackerpflanzen, die resistenter gegen Dürre sind.“

„Ich glaube, wir dürfen keine Angst davor haben, dass KI Arbeitsplätze ersetzt. Wir kommen durch den demografischen Wandel ohnehin in eine Phase, in der uns immer mehr Arbeitskräfte fehlen werden. Gleichzeitig brauchen wir in Deutschland dringend wieder mehr Produktivität, um international wettbewerbsfähig zu bleiben und zu alter wirtschaftlicher Stärke zurückzukommen. KI und Robotik sind dafür eine große Chance.

Deshalb müssen wir diese Technologien nutzen, um Aufgaben zu übernehmen, für die uns zukünftig die Menschen fehlen, und gleichzeitig unsere Produktivität zu steigern. Entscheidend ist für mich aber, dass der Mensch immer den Überblick und die Kontrolle behält. Verantwortung darf am Ende nicht bei einer Maschine liegen.

Deshalb würde ich auch gar nicht einzelne Berufe nennen, die KI niemals übernehmen darf.

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