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Pressestimmen: „Wir nennen Schritte zum Krieg auch Schritte zum Krieg“

Stern ·
Pressestimmen: „Wir nennen Schritte zum Krieg auch Schritte zum Krieg“

Die Bundesregierung schreibt Russland die Verantwortung für den Drohnenangriff in Leipzig zu und verhängt Strafmaßnahmen.

So reagiert die deutsche Presse. „Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung“: „Dass nun das russische Konsulat in Bonn geschlossen wird, ein als ‚Kulturinstitut‘ getarntes Spionagenest geschlossen wird und einige Menschen ausgewiesen werden, ist kaum mehr als Symbolpolitik und tut nicht weh.

Der Geldhahn wäre effektiver, denn mittlerweile spürt auch die russische Bevölkerung, dass der sinnlose und verbrecherische Krieg gegen die Ukraine einen Preis hat.

Immer noch liegen riesige Vermögen von Privatpersonen auf europäischen Konten oder in teuren Immobilien.

Diese Leute profitieren von Wladimir Putin , weil der sie reich werden ließ, und dafür bezahlen sie mit ihrer Loyalität.“ „Frankfurter Rundschau“: „Die Bundesregierung gibt zu Recht mit den angekündigten Strafen gegen Russland für deren Attacke auf den Flughafen Leipzig/Halle ihre Zurückhaltung gegenüber dem Regime von Wladimir Putin auf.

Die hybriden russischen Attacken werden nicht mehr verschwiegen, nur nebenbei erwähnt oder abstrakt als Bedrohung beschrieben, sondern sanktioniert.

Schwarz-Rot setzt abgestimmt mit den anderen europäischen Partnern ein überfälliges Stoppschild gegen den russischen hybriden Krieg.

Und vergisst nicht, die Hand erneut in Richtung Moskau auszustrecken für eine Deeskalation.

Es ist zusätzlich auch ein Signal an die Bürgerinnen und Bürger der EU, die russische Bedrohung ernster zu nehmen und nicht nur als einen fernen Krieg gegen die Ukraine wahrzunehmen.

Schließlich nahmen in jüngster Zeit die russischen Übergriffe in europäischen Staaten quantitativ und qualitativ zu.“ „Westfälische Nachrichten“: „Die Bundesregierung zeigt nun, dass der Angriff von Leipzig nicht folgenlos bleibt.

Berlin geht mit dieser harten Linie zwar ins Risiko, doch der Schritt ist notwendig, wenn Abschreckung glaubwürdig bleiben soll.

Gerade deshalb ist nun auch eine geschlossene europäische Reaktion entscheidend.

Russland kann einzelne Staaten leichter unter Druck setzen als ein Europa, das gemeinsam handelt.

Das Signal muss unmissverständlich sein: Wer Deutschland oder einen anderen europäischen Staat angreift, trifft auf den geschlossenen Widerstand eines vereinten Europas.“ Sanktionen gegen Russland „nicht das ganz große Besteck“ „Nürnberger Nachrichten“: „Einen Nato-Fall will Berlin offenbar nicht ausrufen.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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