Öl-Poker in Caracas: Trumps Hoffnungsträger in Venezuela ist ein Krypto-Millardär
Coinbase-Mitbegründer Ehrsam weitet seine Aktivitäten auf das Ölgeschäft in Venezuela aus. Als politisch gut vernetzter Investor will er in Caracas die marode Industrie neu beleben. Doch politische Vetternwirtschaft und mangelnde Erfahrung machen den Coup zur Risikowette.
Seit dem US-Angriff in Venezuela und der Gefangennahme des linksnationalistischen Staatschefs Maduro Anfang Januar macht US-Präsident Donald Trump kein Geheimnis aus seinem Interesse an den Ölvorkommen des Landes. Bereits im selben Monat drängte er die Chefs großer US-Energiekonzerne zu Investitionen in Höhe von 100 Milliarden Dollar, um die marode Ölindustrie zu reaktivieren.
Bislang haben die Ölkonzerne Chevron und ENI sowie das Energieunternehmen GE Vernova Vereinbarungen mit Venezuela unterzeichnet. Sie lösen Investitionen im zweistelligen Milliardenbereich aus. Allein Chevron will sieben Milliarden investieren. Durch die Erschließung zweier neuer Ölfelder soll sich die Fördermenge innerhalb von fünf Jahren verdoppeln. ENI sicherte sich nach eigenen Angaben die Exklusivrechte für die Erkundung des riesigen Ölfelds Junin 5. GE Vernova soll die Energieinfrastruktur ausbauen.
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