König Harald wieder in Klinik: Sorge um norwegischen Monarchen wächst
Norwegens König Harald V. liegt wieder im Krankenhaus.
Das Königshaus nennt diesmal ungewöhnlich offen die Ursache dafür.
Norwegens König Harald V. (89) ist am Montagnachmittag in das Osloer Rikshospitalet eingeliefert worden.
Das teilte das Königshaus am Montagabend mit , vorausgegangen sei eine ärztliche Untersuchung.
Der Monarch ist für zwei Wochen krankgeschrieben, die Regentschaft übernimmt in dieser Zeit sein Sohn, Kronprinz Haakon (53).
Ungewöhnlich offen benennt der Hof die Ursache.
Der König sei in den vergangenen Wochen wegen einer hämolytischen Anämie mit Cortison behandelt worden, einer Form der Blutarmut.
Die Behandlung habe zu einer Flüssigkeitsansammlung im Körper geführt, die nun stationär versorgt werden müsse.
Weitere Auskünfte gebe es vorerst nicht, sagte Kommunikationschefin Guri Varpe der Zeitung „VG“ .
Zu den Folgen für das offizielle Programm will sich das Königshaus später äußern.
Was hinter der Diagnose steckt Bei einer hämolytischen Anämie baut der Körper rote Blutkörperchen schneller ab, als es ihrer normalen Lebensdauer von 120 Tagen entspricht.
Das erklärt Geir E.
Tjønnfjord, Professor an der Abteilung für Blutkrankheiten des Universitätskrankenhauses Oslo, in „VG“.
Er äußert sich ausdrücklich allgemein und nicht zum speziellen Zustand des Königs.
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