Montag, 12. Oktober 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
Deutschland

Gefährliche Tropenkrankheit in Deutschland - Behörde warnt vor Malaria in Frankfurt

Bild ·
Gefährliche Tropenkrankheit in Deutschland - Behörde warnt vor Malaria in Frankfurt

Frankfurt/Main (Hessen) – Malaria-Angst in Frankfurt/Main! Nachdem im Juli mehrere Mitarbeiter des Flughafens an der gefährlichen Infektion erkrankt sind, haben sich jetzt auch zwei Menschen angesteckt, die gar keinen Kontakt zum Airport hatten. Beide Personen leben im airportnahen Stadtteil Schwanheim. Deshalb warnt nun das Gesundheitsamt Frankfurt vor der potenziell tödlichen Tropenkrankheit.

Mittlerweile hat das Gesundheitsamt Mückenfallen am Flughafen und rund um die Wohnorte der beiden Erkrankten aufgestellt, berichtet die Hessenschau. Die gefangenen Mücken sollen im Anschluss in einem belgischen Tropeninstitut untersucht werden.

Die Behörde der Stadt Frankfurt/Main ( Hessen ) rät den Einwohnern nach den neuen Infektionen, sich vor Mücken zu schützen. Auf Anfrage teilte das Gesundheitsamt mit: „Wir raten zu Mückenschutz durch Repellentien und bedeckende Kleidung.“ Repellentien sind Sprays oder Cremes, die Stechmücken durch Duftstoffe abhalten. Besonders wirksam seien Produkte mit den Wirkstoffen Icaridin und Diethyltoluamid (DEET). Bei pflanzlichen Wirkstoffen sei Zitroneneukalyptusöl besonders wirksam. Wohnungen könnten außerdem durch Fliegengitter geschützt werden. Trotz der neuen Infektionen hält die Behörde die Gefahr, sich mit Malaria anzustecken, aber für gering: „Die klimatischen Bedingungen sind für den Zyklus von Mücke und Erreger in Deutschland ungünstig.“

Seit Juli infizierten sich sechs Mitarbeiter des Flughafens , alle in der Gepäckabfertigung beschäftigt, mit Malaria, zwei Menschen starben . Die Behörde geht davon aus, dass Stechmücken aus den Tropen im Flieger einreisten und die Krankheit verbreiteten. Am Dienstag gab das Amt bekannt, dass zwei weitere Menschen aus Schwanheim an Malaria erkrankten. Der Stadtteil befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Airports. Die Behörde: „Die beiden mit dem Malariaerreger Plasmodium falciparum infizierten Personen arbeiten nicht am Flughafen und haben sich zuvor auch nicht in einem Malaria-Endemiegebiet aufgehalten.“ Wie sich die Patienten anstecken konnten, werde derzeit noch untersucht.

Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!

Vollständigen Artikel bei Bild lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

Mehr von Bild

Alle ansehen ›

Mehr in Deutschland

Alle ansehen ›