Insekten: Die Asiatische Hornisse erobert Deutschland. So lässt sie sich bekämpfen
Immer häufiger sieht man die Asiatische Hornisse in Deutschland, besonders im Süden.
Was tun, wenn man die Tiere oder deren Nester entdeckt? Keine gute Nachricht für die Menschen in Süddeutschland: Die Asiatische Hornisse , vespa velutina , breitet sich in Baden-Württemberg immer weiter aus.
Bis Ende Juli wurden der Landesanstalt für Umwelt (LUBW) in Karlsruhe bereits 1400 Nester der eingewanderten Insekten gemeldet – doppelt so viele wie im Vorjahr.
Die ursprünglich in Südostasien heimischen Tiere wurden 2004 erstmals in Südeuropa, 2014 erstmals in Deutschland nachgewiesen.
Inzwischen hat sich der offizielle Status der Tiere verändert: Seit 2025 gelten sie in Deutschland als „etabliert“.
Eine bundesweite Bekämpfungspflicht besteht deshalb nicht mehr.
Wer bei sich im Garten ein Nest entdeckt, muss grundsätzlich selbst für die Entfernung zahlen.
Das Landwirtschaftsministerium bietet immerhin Unterstützung an: Derzeit werden 60 Euro für die Beseitigung eines Primärnests gezahlt, ab September steigt die Förderung auf 200 Euro für die größeren Sekundärnester der Tiere.
Diese Sekundärnester entstehen später im Jahr und befinden sich häufig in größerer Höhe, sodass es schwieriger ist, sie zu entfernen.
Helfen können dabei lange Lanzen.
Eine andere Methode arbeitet mit Aktivkohlestaub oder mit Heißwasserdampf.
Letzterer tötet auch die Brut der Hornissen ab und kommt ohne Chemie aus.
Asiatische Hornisse: So werden Sie ihre Nester los Voraussetzung für die finanzielle Förderung ist, dass die beauftragten Nestentferner ihre Kosten direkt mit dem Badischen Imkerverband abrechnen.
Deshalb ist Vorsicht bei der Wahl des Dienstleisters geboten: Im Raum Karlsruhe wurden bereits Rechnungen in vierstelliger Höhe gestellt, die natürlich nicht von der Förderung gedeckt sind.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.