Landwirtschaft: Agrarbericht: Weniger als 100.000 Höfe in Bayern
Ein Rückgang von 2.600 Betrieben binnen zwei Jahren drückt die Zahl im Jahr 2025 erstmals unter die Marke.
Dabei ist das Dürrejahr 2026 noch nicht berücksichtigt.
Das Höfesterben in der bayerischen Landwirtschaft geht weiter.
Der von Ministerin Michaela Kaniber (CSU) vorgestellte Agrarbericht weist für das Jahr 2025 erstmals weniger als 100.000 Betriebe aus.
Den Angaben zufolge sind es 98.138 und damit rund 2.600 weniger als im letzten Bericht vor zwei Jahren.
Der Rückgang hält bereits seit langem an.
Noch 2010 waren es knapp 117.000. dennoch liegt noch immer fast jeder dritte landwirtschaftliche Betrieb in Deutschland auf bayerischem Boden.
Das liegt auch daran, dass es hier sehr viele Nebenerwerbsbetriebe gibt: Sie machen 64 Prozent der Höfe aus.
Bayerische Betriebe sind auch deswegen im Schnitt mit 31,6 Hektar nicht einmal halb so groß wie der deutsche Durchschnitt.
Jeder einzelne Hof, der aufgebe schmerze, betonte Kaniber .
Der Rückgang sei aber vergleichsweise gering.
Zumal viele Aufgaben von Höfen auch auf persönliche Entscheidungen zurückgingen, auf die die Politik keinen Einfluss habe - beispielsweise wenn es keinen Nachfolger gebe.
Mehr Gewinn, aber keine Entwarnung Im Zeitraum 2024/25 auf den sich der Bericht bezieht, konnten die Betriebe wieder besser verdienen.
Laut Kaniber kamen die Haupterwerbsbetriebe auf einen durchschnittlichen zu versteuernden Gewinn von 85.100 Euro.
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