Naturphänomen in der Nacht: Wolken im Norden: Wo man die Mondfinsternis sehen könnte
Nach der Sonnenfinsternis ist vor der Mondfinsternis.
Am ganz frühen Freitagmorgen verdunkelt sich der Mond.
Der Deutsche Wetterdienst sieht allerdings nur an wenigen Orten eine Chance auf gute Sicht.
Fans von Naturspektakeln sollten sich am frühen Freitagmorgen einen Wecker stellen oder extra lange wach bleiben.
Dann nämlich gibt es wieder eine Mondfinsternis . „Sie ist ein Ereignis für Nachteulen - und für Nachtigallen“, sagt Björn Voss, Direktor des Hamburger Planetariums der Deutschen Presse-Agentur.
Denn die Finsternis beginnt zwar bereits um 3:22 Uhr, interessant wird es aber erst gegen 4:30 Uhr.
Wie genau läuft es diesmal ab? Über Norddeutschland wandere der Mond ab 3:22 Uhr zunächst in den Halbschatten der Erde. „Diese Veränderung bemerken wir jedoch noch kaum.
Sinn macht der Blick zum Mond erst gegen 4:30 Uhr.
Denn um 4:34 Uhr erreicht er den Kernschatten der Erde.
Wir können die Finsternis knapp eine halbe Stunde genießen, danach wird es zu hell und der Mond sinkt zu tief.“ Was wird es diesmal nicht geben und warum? Wer sich noch an andere Mondfinsternis-Ereignisse und den damit verbundenen roten Mond erinnert, sollte nicht enttäuscht sein.
Voss: „Eigentlich würde sich der Mond zu 94 Prozent verfinstern, aber leider entgeht uns ein Großteil des Naturschauspiels.
Zum einen steht der Mond bei seiner größten Verfinsterung um 6:13 Uhr bereits sehr tief am Horizont - um 6:29 Uhr geht er verfinstert unter.
Zum anderen macht uns die helle Morgendämmerung einen Strich durch die Rechnung.
Es ist fast unmöglich, das rote „Finsternislicht“ zu erkennen.“ Was sagt der Wetterdienst? Gibt es wolkenfreie Sicht im Norden? Der Deutsche Wetterdienst muss die Hoffnungen auf gute Sichtverhältnisse leider dämpfen. „Es ist eine ganz unsichere Geschichte.
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