Historischer Tiefstand - Asylzahlen brechen weiter ein
Berlin – Die Asylzahlen in Deutschland brechen weiter ein. Im August 2026 stellten nur noch 4.766 Menschen einen Erstantrag auf Asyl – ein historischer Tiefstand. Der Abwärtstrend der vergangenen Jahre setzt sich damit massiv fort.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Im August 2025 waren es noch 7.803 Erstanträge gewesen – 40 Prozent mehr als jetzt. Noch dramatischer wird es beim Blick zwei Jahre zurück: Im August 2024 hatten die Behörden 18.724 Erstanträge registriert. Das bedeutet: Binnen zwei Jahren sind die Zahlen um satte 75 Prozent eingebrochen.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (56, CSU) sieht sich bestätigt. Zu BILD sagt er: „Der massive Rückgang der Asylzahlen zeigt: Die Migrationswende wirkt. Wir steuern die Zuwanderung nach Deutschland nicht nur, wir drängen sie auch deutlich zurück.“
Der CSU-Politiker will den eingeschlagenen Kurs fortsetzen: „Jetzt setzen wir diesen Kurs mit dem Gemeinsamen Europäischen Asylsystem fort. Kontrolle und Konsequenz: Damit schaffen wir Ordnung und sorgen mit der Reduzierung der Zahlen dafür, dass unsere Kommunen weitere Entlastung spüren.“
Nach dem Inkrafttreten der europäischen Asylreform (GEAS) bleibt der Migrationsdruck auf Deutschland auf einem Tiefstand.
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