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Politik

News: Xi Jinping bei Donald Trump, Herbstgutachten wohl positiv, Unfallrückgang bei Tempo 30

Der Spiegel Politik ·
News: Xi Jinping bei Donald Trump, Herbstgutachten wohl positiv, Unfallrückgang bei Tempo 30

Es ist schon erstaunlich: Wir leben im Zeitalter der künstlichen Intelligenz, aber die Argumente klingen wie in den Achtzigern. Sie lauten immer wieder gleich, in etwa so: Warum sollten ausgerechnet wir auf etwas verzichten? Erst die anderen! Mit dieser Haltung gibt es keine Rüstungskontrolle, gibt es keine wirksame Bekämpfung des Klimawandels; und wie es aussieht, wird es so schnell auch keine Begrenzung der halsbrecherischen Raserei bei der Entwicklung der künstlichen Intelligenz geben (mehr dazu hier ). Denn Donald Trump und Xi Jinping haben kein Interesse daran, auf die Bremse zu treten.

Heute beginnt der Staatsbesuch des chinesischen Staatspräsidenten in Washington (Fotos von Xis Ankunft sehen Sie hier ). Zu diesem Anlass hat sich meine Kollegin Angela Gruber mit der Chinaexpertin Rebecca Arcesati vom Mercator Institute for China Studies unterhalten. Arcesati forscht zum Technologiewettbewerb der Großmächte USA und China – und sie erwartet nicht, dass bei den heutigen Gesprächen eine umfassende KI-Sicherheitskooperation entstehen könnte. »Kein Land hat einen Anreiz, seine KI-Entwicklung einseitig mit Leitplanken zu versehen, weil es befürchtet, dass die Gegenseite dadurch einen strategischen Vorteil gewinnt«, meint Arcesati.

Immerhin könnten kleine Fortschritte erzielt werden, etwa die Einrichtung einer Hotline für schwerwiegende Vorfälle im Bereich der KI-Sicherheit. Das wäre doch ein Anfang, so ein rotes Telefon hat sich ja auch schon im Kalten Krieg bewährt. Und wer weiß, vielleicht ist die KI ja dann auch bald so schlau, wie sie es schon einmal gewesen ist: In dem Film »War Games« von 1983 hat sie am Ende begriffen, dass im Übertrumpfungskampf der Großmächte niemand gewinnen kann.

Das ganze Gespräch hier: »China und die USA denken beide: Bei KI kann nur einer gewinnen«

Wir durften in den vergangenen Tagen schon die eine oder andere positive Konjunkturmeldung zur Kenntnis nehmen (mehr dazu hier ), aber heute ereilt uns der geballte Optimismus: In Berlin stellen die Wirtschaftsforschungsinstitute ihr Herbstgutachten vor, und aller Voraussicht nach wird ihre gemeinsam erstellte Konjunkturprognose die Hoffnung auf einen moderaten Aufschwung nähren.

Das ist doch schön. Wir wären aber nicht der SPIEGEL, wenn wir nicht schon vorher ein wenig Wasser in den Wein gießen würden. Und darum empfehle ich die Lektüre eines Textes meines Kollegen Christian Reiermann, der erklärt, woher der vorhergesagte Wirtschaftsschub kommt. Und was ihm fehlt, um dauerhaft zu wirken (mehr dazu hier ).

Triebkräfte sind demnach erstens die staatlichen Investitionen, das Sondervermögen zeigt Wirkung. Und zweitens überraschend steigende Exporte. Die haben allerdings wohl einen unschönen Grund: Deutsche Unternehmen profitieren davon, dass die asiatische Konkurrenz wegen laufender Konflikte unter Handelsbeschränkungen leidet, zum Beispiel unter der Blockade der Straße von Hormus. Die wird aber nicht ewig geschlossen bleiben.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.spiegel.de — der Inhalt gehört Der Spiegel Politik.

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