Tierquälerei: Stockente durch Schuss verletzt – Polizei sucht Schützen
Wird in Bad Bramstedt auf Enten geschossen? Eine verletzte Ente sorgt im Kreis Segeberg für Ermittlungen: In ihrem Bein steckt ein Projektil, das vermutlich aus einem Luftgewehr stammt.
Eine Stockente ist in Bad Bramstedt (Kreis Segeberg) offenbar durch menschliches Einwirken verletzt worden.
Bei einer tierärztlichen Untersuchung wurde ein Projektil in ihrem Bein entdeckt, das wohl aus einem Luftgewehr stammt.
Die Polizei ermittelt deshalb wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und sucht nach dem mutmaßlichen Schützen.
Das Tier war bereits Mitte August an einem Teich am Verlobungsweg aufgefallen und konnte später von einer Helferin zu einer Wildvogelstation gebracht werden, teilte die Polizei mit.
Nach Angaben des Tierarztes stammt das Projektil vermutlich aus einem Luftgewehr.
Das Tier wird derzeit behandelt.
An dem Teich sollen nach Angaben der Polizei weitere Enten aufgefallen sein, die teilweise Schwierigkeiten beim Gehen hatten.
Deshalb könne nicht ausgeschlossen werden, dass noch weitere Tiere verletzt wurden.
Die Polizei ermittelt wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und sucht Zeugen.
Hinweise zum möglichen Schützen nimmt das Polizei-, Autobahn- und Bezirksrevier Bad Segeberg entgegen.
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