Weniger Beschäftigte: Einzelhandel-Umsatz sinkt in Sachsen-Anhalt um 2,4 Prozent
Die Umsätze im Einzelhandel gehen in Sachsen-Anhalt zurück.
Das zeigen Daten aus dem ersten Halbjahr.
Nur ein Zweig verzeichnet ein Umsatzplus.
Der Umsatz im Einzelhandel in Sachsen-Anhalt ist im ersten Halbjahr 2026 gesunken.
Die Branche verzeichnete im Vergleich zum Vorjahreswert einen realen - also preisbereinigten - Umsatzrückgang von 2,4 Prozent, wie das Statistische Landesamt mitteilte.
Nicht preisbereinigt setzten die Unternehmen demnach 0,7 Prozent weniger um.
Am stärksten brachen die Umsätze laut Statistik im Handel mit Kraftstoffen ein.
Die Tankstellen verbuchten ein preisbereinigtes Minus von 18,3 Prozent, wie es hieß.
Auch der Facheinzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte demnach mit einem realen Minus von 9,2 Prozent deutlich weniger um.
Umsatzplus nur im Handel mit sonstigen Gütern Ein reales Umsatzplus, wenn auch nur von 0,6 Prozent, verzeichnete ausschließlich der Handel mit sonstigen Gütern, wie es hieß.
Bei Supermärkten und SB-Warenhäusern ging der reale Umsatz den Angaben zufolge um 1,7 Prozent zurück.
Der Einzelhandel in Sachsen-Anhalt steht wegen schwacher Nachfrage und steigender Kosten unter Druck, wie die Industrie- und Handelskammern (IHK) Halle-Dessau und Magdeburg berichtet hatten.
Vor allem hohe Energie- und Rohstoffpreise nannten Unternehmen demnach als Risiken.
Weniger Angestellte im Einzelhandel Die Zahl der Beschäftigten sank den Daten zufolge ebenfalls: Zwischen Januar und Juni arbeiteten 3,3 Prozent weniger Menschen im Einzelhandel als im Vorjahreszeitraum.
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