Gastronomie: Roboter kocht an Tankstelle bis zu acht Gerichte zeitgleich
Greifarme, drehbare Herdplatten und eine eingebaute Spülmaschine: In München gibt es laut Betreiber nun einen öffentlich zugänglichen Kochroboter.
Doch ganz ohne den Menschen geht es nicht.
Käsespätzle, Kaiserschmarrn oder Tom Kha Gai-Suppe: Seit September kocht an einer Tankstelle im Münchner Südosten ein Roboter.
Nach Angaben des Betreibers Allguth ist es der erste öffentlich zugängliche Kochroboter in der bayerischen Landeshauptstadt.
In rund fünf Minuten bereitet der autonome Koch aus verschiedenen Zutaten eine warme Mahlzeit zu.
Der Kochroboter ist dem Familienunternehmen zufolge rund um die Uhr geöffnet.
Der kommerzielle Kochroboter heißt „emma“ und kommt vom deutschen Unternehmen Goodbytz, das autonome Küchenroboter entwickelt. „Der Fachkräftemangel , steigende Betriebskosten und der Wunsch nach längeren Öffnungszeiten führen dazu, dass immer mehr Betreiber nach neuen Lösungen suchen“, erklärt eine Sprecherin.
Kommerzielle Kochroboter sind oft große Kästen.
Im Modell „emma“ von Goodbytz sind eine Kühlung, Kochfelder und auch eine Spülmaschine verbaut.
Hinter einer Glasfront führen zwei Greifarme die Kochschalen durch die einzelnen Arbeitsschritte.
Sind die Zutaten im Topf, geht es auf eine drehbare Herdplatte.
Bis zu acht Gerichte können so zeitgleich gekocht werden, pro Stunde schafft „emma“ bis zu 120 Gerichte.
Die Reinigung der Kochgefäße übernimmt der Roboter im Anschluss eigenständig.
Ganz ohne Menschen geht es bisher nicht Doch ganz ohne menschliche Beihilfe geht es nicht: Die Zutaten müssen durch menschliche Hand vorbereitet und aufgefüllt werden.
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