Amazon setzt Zusammenarbeit mit Frachtfluglinie aus
Amazon setzt nach einem tödlichen Landeunfall die Zusammenarbeit mit der verantwortlichen Frachtfluglinie 21 Air aus. Man habe nach dem »tragischen Vorfall« beschlossen, 21 Air zunächst keine weiteren Aufträge zu erteilen, teilte eine Amazon-Sprecherin am Sonntag mit.
In der vergangenen Woche war ein Frachtflugzeug von Amazon Prime Air bei der Landung auf dem Miami International Airport über die Landebahn hinausgeschossen und mit mehreren dahinter stehenden Fahrzeugen zusammengeprallt. Anschließend geriet die Maschine in Brand. Fünf Menschen kamen bei dem Unfall ums Leben.
1 Min Zur Merkliste hinzufügen Flugzeugunglück in Miami: Cockpit-Aufnahmen deuten auf gravierende Pilotenfehler hin Von Claus Hecking, Boston 3 Min Zur Merkliste hinzufügen 3 Min Zur Merkliste hinzufügen Flugzeugunglück in Miami: Amazon-Piloten starteten auf der Landebahn durch – und brachen den Versuch wieder ab Von Claus Hecking, Boston 3 Min Zur Merkliste hinzufügen 3 Min Zur Merkliste hinzufügen Die Piloten hatten nach dem Aufsetzen einen Abbruch der Landung erwogen, wie die US-Transportsicherheitsbehörde NTSB mitteilte, die den Absturz untersucht. Zudem habe ein Pilot gut eine Minute vor der Landung gewarnt, sie seien zu schnell. Bei dem Flugzeug handelte es sich um einen 32 Jahre alten Boeing 767-Frachter.
21 Air teilte mit, man konzentriere sich auf die Unterstützung der betroffenen Familien und sei von den eigenen Sicherheitsrichtlinien überzeugt.
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